Stadthallenbad: Korrekt erbrachte Leistungen werden auch bezahlt

Wien (OTS) - Die Wiener Sportstätten Betriebsgesellschaft, die für die Fertigstellung des Stadthallenbades verantwortlich zeichnet, weist die in den Medien gemachten Vorwürfe, offene Rechnungen nicht zu bezahlen, mit Nachdruck zurück. Alle Leistungen, die ordnungsgemäß und korrekt erbracht wurden, werden auch bezahlt. Das gilt für alle Firmen, die an der Sanierung des Stadthallenbades arbeiten - und das sind insgesamt rund 25 Unternehmen.

Pfusch am Bau wird nicht bezahlt

Nicht bezahlt wird jedoch für Leistungen, die mangelhaft oder überhaupt nicht erbracht wurden. Das handhabt auch jeder "Häuslbauer" so, wenn er die bestellten Leistungen nicht ordnungsgemäß erhält. Das Volumen jener Rechnungen, die nicht bezahlt wurden aufgrund mangelhafter oder nicht erbrachter Leistungen, liegt bei rund 500.000 Euro und nicht bei der in den Medien genannten Summe von 14 Millionen Euro. Dieser Betrag ist weder nachvollziehbar noch entspricht er den Tatsachen.

Die Mängelerhebung erfolgte im Rahmen der Beweissicherung durch gerichtlich beeidete Sachverständige. Es lag an den Firmen, diese Mängel zu beheben. Wo das nicht der Fall war, ist jedoch auch klar, dass die Wiener Sportstätten Betriebsgesellschaft solche Rechnungen für mangelhafte oder nicht durchgeführte Leistungen nicht bezahlen darf, allein schon im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit öffentlichen Mitteln.

Diese Fälle haben nun die Gerichte zu klären und die in der gerichtlichen Beweissicherung festgestellten Mängel zu bewerten. Das zeigt einmal mehr, dass vor diesem Hintergrund der lediglich für wenige Wochen verhängte Baustopp sowie die eingeleitete Beweissicherung der richtige Weg waren.

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