BV Stenzel soll die Experten der Stadt eine Lösung ausarbeiten lassen und nicht völlig überhastet eine teure Fuzo-Befragung durchführen

Stenzel verschwendet mit ihrer Umfrage nur Steuergeld, da die Fragestellung unausgegoren ist. Die Experten der Stadt werden trotz Prüfauftrag ignoriert.

Wien (OTS/AltesUniviertel) - Völlig überhastet will Stenzel rund um das "Alte Universitätsviertel" eine Befragung zum Thema Fuzo durchführen, da seit Eröffnung einer Disco der nächtliche Taxiverkehr explodiert ist (und das obwohl der nächste Taxistand 50m entfernt liegt). BV Stenzel strebt eine FUZO an, dies löst das Problem der Anrainer jedoch nicht, sondern verschärft das Problem mit den Nachtschwärmern noch zusätzlich. In Wirklichkeit macht Stenzel genau das was die ÖVP bei der Mariahilferstraße kritisiert. Sie verschwendet Steuergeld für ein unausgegorenes FUZO-Konzept.

Die Verkehrs-Experten der Stadt muss man einmal arbeiten lassen

Es gab bereits zwischen den Experten der Stadt Wien und der Bürgerinitiative "Altes Universitätsviertel" ein Gespräch wie das nächtliche Taxiproblem gelöst werden kann. Verschiedenste, deutlich einfachere und kostengünstigere Vorschläge zur Lösung des Taxi Problems liegen am Tisch. Durch die komplexe verkehrsrechtliche Materie brauchen die Experten verständlicherweise 2-3 Monate Zeit um die beste Lösung mit den geringsten Auswirkungen auf den restlichen Verkehr auszuarbeiten. Schließlich geht es nur um das Ausschalten des (auch derzeit illegalen) Nachttaxiverkehrs, der nicht in eine verkehrsberuhigte Wohnzone gehört in der 1.150 Personen aller Gesellschaftsschichten wohnen. Niemand will, so wie BV Stenzel mit Ihrer Ballermann-Fuzo, die Zufahrt zum Viertel verunmöglichen.

Befragung derzeit nicht aussagefähig

Eine Befragung zum heutigen Stand wäre nicht aussagefähig, da noch keine geprüften Lösungsmöglichkeiten der Experten zum Taxi-Problem auf dem Tisch liegen und somit vollkommene Geldverschwendung. Die derzeitigen Befragungsvarianten von Frau Stenzel spiegeln einseitige Präferenzen der Bezirksvorstehung und ihrer Berater wider, die auf keiner fundierten Prüfung der Verkehrssituation und Gesetzeslage durch die Experten basieren. Sie sind rein manipulativ in Richtung Fussgängerzone ausgelegt.

Forderungen der Bürgerinitiative

Die Bürgerinitiative "Altes Universitätsviertel" fordert daher BV Stenzel auf, die FUZO Abstimmung abzusagen und einmal die Expertise der Stadt abzuwarten. Sollte die Befragung von Ihr durchgeführt werden, erfolgt sie GEGEN unsere Interessen.
Wir wollen keine Gastro-Fuzo, die in wenigen Jahren aus einem Wohnviertel eine Ballermann Zone macht, sondern nur das der nächtliche Taxiverkehr wiederverschwindet.

Die Bürgerinitiative hat kein Nahverhältnis zu den Grünen!

Der Vorwurf von Stenzel, die Bürgerinitiative hätte ein Nahverhältnis zu den Grünen muss entschieden zurückgewiesen werden! Die Initiative ist absolut parteifrei, hat keine parteipolitischen Interessen und will mit allen Parteien lösungsorientiert zusammenarbeiten inklusive der Stenzel-ÖVP.

Fragen an BV Stenzel

Welche Anrainer, außer den Gastronomen, sind für eine Ballermann-Fuzo?
Wieso lassen Sie nicht die Experten arbeiten?
Wieso verschwenden Sie unser aller Steuergeld?
Wieso lassen Sie die Bürgerinitiative nicht an der Fragestellung mitarbeiten?

Rückfragen & Kontakt:

Verein "Altes Universitätsviertel", Sonnenfelsgasse 5/1, 1010 Wien
verein@altesuniviertel.at
Tel.: 0650 60 10 000
www.altesuniviertel.at

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