AK bleibt dabei: Mieter sollen keine Maklerprovision zahlen!

Wien (OTS) - "Makler handeln im Auftrag der Vermieter - und sollen auch von denen bezahlt werden", sagt AK Präsident Rudi Kaske. "Für die Mieter bedeutet das eine ordent-liche Entlastung: zwei Monatsmieten plus Betriebskosten plus Umsatzsteuer - das geht ins Geld, besonders für junge Menschen, die ihre erste Wohnung suchen." Die vielen überhöhten Altbaumieten, bei denen hohe unrechtmäßige Aufschläge verlangt werden, zeigen: Die Makler handeln nicht im Interesse der Mieter, insbesondere, wenn sie nicht einmal darauf aufmerksam machen. Daher verlangt Kaske: "Die Maklergebühren soll der Vermieter zahlen."

"Fakt ist: Wohnungssuchende, vor allem junge, sind durch Maklerprovisionen extrem belastet", sagt Kaske. Eine IFES-Umfrage der AK bei neuen Altbaumietern aus 2010 zeigte: Die Mieter wurden vom Makler oftmals nicht einmal darüber informiert, dass für ihre neue Wohnung die Richtwertmiete gilt und mussten dafür im Schnitt auch noch fast 2.000 Euro Provision zahlen. So werden private Altbaumietwohnungen auch von Maklern stark überteuert angeboten - das zeigt eine AK Auswertung von Wohnungsinseraten aus 2013. Für Makler heißt das noch - ungerechtfertigt - höhere Provisionen einkassieren. "Wo werden da die Mieterinteressen ausgewogen berücksichtigt?", fragt Kaske.

Die AK bleibt daher dabei: Im Maklergesetz soll geregelt werden, dass nur der Erstauf-traggeber - das ist eben meistens der Vermieter - gegenüber dem Makler provisions-pflichtig ist. Denn Makler arbeiten für und zum Vorteil der Vermieter, kassieren aber von den Mietern.

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