Lackner hofft auf Papst-Ratschläge für Amtsführung

Neuer Salzburger Erzbischof im Vorfeld der Papst-Audienz im "Kathpress"-Gespräch: "Werde als Anwalt der Leute deren Freud und Leid vorbringen" - Hoffnung auf baldige und gute Bischofsernennung für die Steiermark

Rom, 29.01.14 (KAP) Der neue Salzburger Erzbischof Franz Lackner will bei seiner Audienz bei Papst Franziskus am Donnerstag Rat für seine künftige Amtszeit einholen. "Ich werde den Papst fragen, ob er mir für meine Aufgabe als Erzbischof ein Prinzip mitgeben kann", so Lackner wörtlich am Rande des Ad-limina-Besuchs in Rom im Gespräch mit "Kathpress" und weiteren Journalisten. Ein fertiges Konzept, mit dem er in das Gespräch mit dem Papst geht, habe er nicht, so der Erzbischof: "Dieser Papst ist für Überraschungen bekannt. Man bereitet sich vor und dann wird alles über den Haufen geschmissen."

Er werde als "Anwalt der Leute" seiner Erzdiözese deren "Freud und Leid" vorbringen, so Lackner. Er sei aber "kein Oberlehrer. Dass ich dem Papst sage, was er zu tun hat, das tue ich nicht, das gehört sich nicht." Der Papst wolle aber auf jeden Fall hören, "wie es den Menschen geht, und er will uns helfen."

Der bisherige Ad-limina-Besuch sei von einem sehr angenehmen Gesprächsklima geprägt gewesen, bilanzierte Lackner: "Man fühlt sich wohl. Es gibt eine große Freiheit, offen zu sprechen."

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