"Eco": Von Kitzbühel bis Sotschi - Millionenumsätze im Skizirkus

Außerdem am 30. Jänner: Wirtschaftsfaktor Zigaretten

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 30. Jänner 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Von Kitzbühel bis Sotschi: Millionenumsätze im Skizirkus

Die Hahnenkammrennen in Kitzbühel und der Nachtslalom in Schladming, zwei Highlights, die zeigen, was der Skisport bewegen kann. Wenn Marcel Hirscher als Führender des Slaloms am Ganslernhang ausscheidet, gehen die Emotionen ebenso hoch wie in dem Moment, in dem Hannes Reichelt auf der Streif endlich wieder eine Abfahrt für Österreich gewinnt. Da bangen und jubeln nicht nur Hunderttausende vor den Bildschirmen - da freuen sich auch die Touristiker und viele Unternehmer aus anderen Branchen. Für Sponsoren, Ausrüster und Eventmanager ist der Skisport längst zum Millionengeschäft geworden. "Eco" zeigt, welch unglaubliche Summen mit den Großereignissen im alpinen Gelände umgesetzt werden, wie der Skiverband Helm- und Modewerbung auf den Quadratzentimeter genau regelt und verkauft und was alles um den Skizirkus herum zu Geld gemacht wird. Verhältnismäßig "günstig" sind die Akteure selbst: Zwar nimmt die Zahl der Millionäre unter den Skistars zu, aber auch der Zwang zum Erfolg steigt. Immer öfter werden Sponsor- und Ausrüsterverträge erfolgsabhängig gestaltet. Ein Bericht von Christina Kronaus und Günther Kogler.

Wirtschaftsfaktor Zigaretten: Wer finanziell am Zug ist

Ein "generelles Rauchverbot" in allen Lokalen will Gesundheitsminister Alois Stöger in den nächsten Jahren durchsetzen. Wieder einmal ein Anlauf, die "Raucherzonen" in Österreich einzudämmen. Aus Gesundheitsgründen wäre das ja mehr als vernünftig -und auch politisch ist ein komplettes Rauchverbot in Lokalen mittlerweile mehrheitsfähig. Laut Umfragen ist der größere Teil der Österreicherinnen und Österreicher für klare Verhältnisse in Sachen Rauch. Doch so einfach ist es nicht. Beim Thema Rauchverbot gehen nicht nur die Emotionen hoch - es gibt auch viele handfeste ökonomische Gründe, warum so viele gegen eine Einschränkung des Rauchens sind. Die Gastronomie befürchtet einen Gästeschwund, die Tabaktrafiken befürchten katastrophale Umsatzeinbrüche und der Finanzminister kann sich ausrechnen, wie viele Millionen Euro er an Steuereinnahmen verliert. Ein Bericht von Bettina Fink und Beate Haselmayer.

Arbeiter, Angestellte, Beamte: Unterschiede nicht nur beim Lohn

Arbeitnehmer und unselbstständig sind sie alle drei: Arbeiter, Angestellte und Beamte. Doch im Arbeitsrecht gibt es große Unterschiede. Die Beamten haben als Arbeitgeber die öffentliche Hand, und sie haben als Pragmatisierte viele Sonderstellungen wie die praktische Unkündbarkeit und eigene Pensionsregelungen. Doch selbst in der Privatwirtschaft gibt es bei den Arbeitern und Angestellten auffallend viele Unterschiede; zum Beispiel bei den Kündigungsbestimmungen, bei der Entgeltfortzahlung im Krankenstand oder bei den Gründen für eine Dienstverhinderung. So haben Angestellte eine Kündigungsfrist von einem Monat, die 1,6 Millionen Arbeiter hingegen je nach Kollektivvertrag zwischen einem Tag und fünf Monaten in der Industrie. "Eco" zeigt die Unterschiede und die großteils ergebnislosen Bemühungen, Privilegien zu beseitigen und einen einheitlichen Arbeitnehmer-Status zu schaffen. Ein Bericht von Hans Hrabal.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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