- 24.01.2014, 09:28:25
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Der Winter ist da: AUVA empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen bei Schnee und Glatteis
Wien (OTS) - Spät, aber doch ist der Winter da und mit ihm
gefrierender Regen, Schnee und Glatteis. Zusammen mit schlechten
Sichtverhältnissen durch Nebel und weniger Tageslicht ist das eine
gefährliche Kombination.
Bei Glatteis verlängert sich der Bremsweg eines Autos um das
Zehnfache und mehr. Neben Temporeduktion ist daher auch eine
entsprechende Vergrößerung des Sicherheitsabstands wichtig. Darüber
hinaus sind abrupte Lenk- und Bremsmanöver zu vermeiden. Um Unfälle
bei Schnee- und Glatteisfahrbahnen zu reduzieren, sollten längere
Fahrzeiten eingeplant werden. Handbesen und Eiskratzer müssen in
jedem Fahrzeug bereitliegen, um das Dach, alle Scheiben und auch die
Lichter von Schnee und Eis zu befreien. Dies dient nicht nur der
guten Sicht, sondern bewahrt auch andere Verkehrsteilnehmer vor
abrutschendem Schnee oder Eis.
Achtung Fußgänger
Unfallverhütung bei winterlicher Witterung ist auch für Fußgänger
wichtig. Das beginnt mit dem richtigen Schuhwerk - rutschfeste
Profilsohlen sind ein Muss, Schuhe mit hohen Absätzen sollten besser
zu Hause gelassen werden. Außerdem wichtig: Ausreichend Zeit
einplanen und gefährliche Stellen meiden. Besonders ältere Menschen
sind bei schlechten Witterungsverhältnissen sturz- und
knochenbruchgefährdet - ein spitzer Stock kann hier als Unterstützung
dienen. Durch die witterungsbedingt schlechtere Sicht tauchen dunkel
gekleidete Fußgänger für den Autofahrer oft erst in letzter Sekunde
wie aus dem Nichts auf. Das Tragen von bunter Kleidung, Warnwesten
oder Reflektoren sorgt für mehr Sichtbarkeit und somit auch für mehr
Sicherheit.
Belastung durch Kältearbeit
Einer enormen Kältebelastung sind jetzt auch jene Beschäftigten
ausgesetzt, die im Freien arbeiten. Die Leistungsfähigkeit,
Aufmerksamkeit und die motorischen Fähigkeiten werden durch die Kälte
eingeschränkt. Damit steigt das Unfallrisiko, und es kann zu
Kälteschäden wie Erfrierungen oder Unterkühlungen kommen. Daher
empfiehlt die AUVA, Arbeitsplätze vor Wind und Wetter zu schützen,
keine einengende Kleidung zu tragen und vor allem Gesicht, Ohren,
Hände und Füße gut zu bedecken.
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000
Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.
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