BZÖ-Tscharnutter: Vorstoß der Schuldnerberatung zur monatlichen Familienbeihilfe wichtig - Aber nicht genug!

Das BZÖ fordert dazu eine jährliche Anpassung und materielle Abgeltung wertvoller Familienarbeit.

Wien (OTS) - Die fünf Argumente, die für eine monatliche Ausbezahlung der Familienbeihilfe sprechen, sind von der Regierung ernst zu nehmen. Neben Pensionen und dem Kinderbetreuungsgeld, werden schließlich auch Löhne monatlich ausbezahlt. Familien teilen ihr Geld in Monatszyklen ein, da die meisten Verpflichtungen wie Miete oder Versicherungen auch monatlich zu begleichen sind. "Es ist aber nicht nur der Auszahlungszyklus der Familienbeihilfe, der reformiert gehört. Bei Teuerungen und steigenden Belastungen ist eine jährliche Anpassung von Familienbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld inzwischen mehr als notwendig! Eine letzte Valorisierung erlebte die Familienbeihilfe vor 14 Jahren. Das Geld hat inzwischen aber ein Drittel seines Wertes verloren", sagte heute Familien.Zukunft.Österreich Obfrau Heidrun Tscharnutter.

"In den letzten Jahren haben die Großparteien auf Kosten der Familien gespart. Diese Entwicklung ist beschämend, zumal die Familien wichtige Leistungsträger unserer Gesellschaft sind. Familienpolitik ist auch ein Investment. Die Generation, die davon profitiert, wird schließlich in Zukunft die Steuerlast dieses Landes tragen müssen", so Tscharnutter.

Neben einer jährlichen Anpassung und monatlichen Anhebung spricht sich Familien.Zukunft.Österreich. auch für die gesellschaftliche Wertschätzung der Familie aus: "Teilzeitarbeit ist zum Beispiel gerade für Mütter eine gute Chance, nach der Babypause wieder ins Berufsleben einsteigen zu können. Dieser Beschäftigungsform begegnet man noch immer mit viel zu wenig Akzeptanz. Gleichzeitig hapert es seitens der Bundesregierung noch immer an adäquater materieller Abgeltung für wertvolle Familienarbeit. Wir fordern daher ein zukunftssicheres Modell zur Ausweitung der Pensionsanrechnung von Kindererziehungsjahren!", so Tscharnutter abschließend.

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