BSA-Mailath: Akademikerball ist eine "zynische Anmaßung"

Aufruf zur Holocaust-Gedenkveranstaltung am 27. Jänner

Wien (OTS) - BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny zeigt sich über die wiederholte Veranstaltung des Wiener Akademikerballs verärgert:
"Dass die FPÖ auch nach massivem öffentlichen Gegenwind fortfährt, einen Ball zu veranstalten, für dessen Titel sie alle AkademikerInnen vereinnahmt, ist anmaßend und zynisch."

"Die Hofburg-Betriebsgesellschaft täte gut daran, den Ball als das zu behandeln, was er ist: Ein Vernetzungstreffen für Rechtsextreme an einem der symbolträchtigsten Orte der Republik. Die logische Konsequenz muss sein, die Hofburg künftig nicht mehr zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen", fordert Mailath.

BSA-Generalsekretärin Olivia Weiss ergänzt: "Die zeitliche Nähe zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Jänner stellt eine zusätzliche Provokation und eine Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus dar." Der BSA unterstützt die am 27. Jänner um 17 Uhr am Heldenplatz stattfindende Kundgebung der Plattform "Jetzt Zeichen setzen" zum Gedenken an die Opfer des Holocaust, bei der auch BSA-Präsident Mailath-Pokorny sprechen wird.

"Es ist von höchster Wichtigkeit, stark und sichtbar gegen Rechtsextremismus, Fremdenhass und Hetze aufzutreten. Daher hoffen wir, dass zahlreiche Menschen dem Aufruf folgen und am 27. Jänner an der Gedenkkundgebung teilnehmen", so Mailath und Weiss abschließend.

Weitere Informationen auf www.jetztzeichensetzen.at.

Rückfragen & Kontakt:

BSA - Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller & KünstlerInnen
Mag. Jakob Scholz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43/01/ 310 88 29 - 16
presse@bsa.at
www.bsa.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SDA0001