Anschober zu Klimazielen der EU: Schneckentempo bei Energiewende, das öffnet die Tür für Atom

Linz (OTS) - Enttäuscht zeigt sich Oberösterreichs Energie- und Umweltlandesrat Rudi Anschober von den heute präsentierten Klima- und Energiezielen der EU-Kommission: "27 Prozent Erneuerbare Energie bis 2030, das ist Schneckentempo bei der Umsetzung der Energiewende." "Zweiter großer Mangel: Beim wichtigsten Teil der Energiewende, der Energieeffizienz, bleibt der Vorschlag völlig untätig. Das ist fahrlässig. Und dritter zentraler Kritikpunkt: Die Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren werden für die einzelnen Mitgliedsstaaten nicht verbindlich sein. Also ist der Zielverfehlung Tür und Tor geöffnet", kritisiert Anschober.
Anschober: "500 Milliarden Euro gibt die EU für den Import von Öl und Gas aus. Diese Abhängigkeit wird nicht ernsthaft reduziert. Und:
durch die peinlich geringen Ziele für Erneuerbare wird dem Ausbau der Atomenergie etwa in Tschechien und Großbritannien Tür und Tor geöffnet. Eine Steilvorlage für den Ausbau von Temelin."

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