- 22.01.2014, 12:53:40
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Neues Design der Klima-und Energiepolitik bringt neue Impulse
E-Wirtschaft begrüßt flexibleren Kurs bei Klimaschutz und erneuerbaren Energien
Utl.: E-Wirtschaft begrüßt flexibleren Kurs bei Klimaschutz und
erneuerbaren Energien =
Wien (OTS) - Neue Impulse für die kommenden Jahre sieht Österreichs
E-Wirtschaft in der nun vorgelegten Mitteilung der EU-Kommission zur
Klima- und Energiepolitik bis 2030, die am 22. Jänner, gleichzeitig
mit der EU-Initiative zur Stärkung des Industriestandorts,
präsentiert wurde. "Mit einer guten Balance zwischen Standort- und
Klimapolitik und mehr Flexibilität bei den Zielen steigert Europa die
Akzeptanz", erklärt Peter Layr, Präsident von Oesterreichs Energie,
der Interessenvertretung der E-Wirtschaft.
Oesterreichs Energie, so Layr, geht konform mit dem im Rahmen von
Eurelectric befürworteten Ziel einer Senkung der CO2-Emissionen um 40
Prozent gegenüber 1990, insbesondere wenn dies mit effizienten und
ökonomisch sinnvollen Rahmenbedingungen und Maßnahmen einhergeht.
Layr: "Das 2030-Ziel ist ambitioniert, kann aber erreicht werden."
Wichtig sei jedoch, parallel zu den Umweltzielen auch die
Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu erhalten und den Stellenwert
der erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Bei den Strompreisen
liegt Österreich im Mittelfeld vergleichbarer Länder.
Flexiblere Instrumente reduzieren Kosten
Dass es in Zukunft keine verbindlichen nationalen Ziele für den
Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch mehr geben
soll, sondern lediglich ein EU-Ziel von 27 Prozent wird aus Sicht der
E-Wirtschaft zielgenauere Investitionen ermöglichen. Layr: " Wir
sehen darin ein wichtiges Signal für Investitionen in das europäische
Energieversorgungssystem und die Zielerreichung für ein
ressourcenschonendes Europa 2050."
Energieeffizienz in Österreich bereits vorbildlich
Bereits jetzt vorbildlich für Europa ist Österreich in Bezug auf
Energieeffizienz. Layr: "Die bestehenden europäischen Zielvorgaben
kann Österreich weitgehend durch den Ausbau bzw. die Fortführung
politisch-strategischer Maßnahmen erfüllen." Ergänzend dazu kann
durch Branchenverpflichtungen der Energieunternehmen und der
energieverbrauchenden Unternehmen ein zusätzlicher Beitrag zur
Energieeffizienz in diesen Sektoren geleistet und damit die
Zielerreichung Österreichs auf Basis der Richtlinie Energieeffizienz
unterstützt werden. Damit zeigt sich schon heute aus wirtschaftlicher
und technischer Sicht ein praktikabler Weg, der die Potenziale für
Energieeffizienzmaßnahmen berücksichtigt und auf bestehenden
Instrumenten aufbaut.
Über Oesterreichs Energie
Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten
Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und
Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir
eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen
und informieren die Öffentlichkeit über Themen der
Elektrizitätsbranche.
Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.500
Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und
betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die
Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte
2012 rund 65 Milliarden Kilowattstunden, davon 65 Prozent aus
nachhaltiger Wasserkraft.
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