- 21.01.2014, 12:54:16
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Vorarlberger Landeshochbau setzt auf Nachhaltigkeit
Impulse für die Bauwirtschaft, Vorbildwirkung in Richtung Energieautonomie
Utl.: Impulse für die Bauwirtschaft, Vorbildwirkung in Richtung
Energieautonomie =
Bregenz (OTS/VLK) - Für den Landeshochbau sind im Budget 2014 des
Landes Vorarlberg 54,5 Millionen Euro veranschlagt, annähernd gleich
viel wie im Jahr zuvor (55,9 Millionen Euro). Damit können erneut
wichtige Impulse für die heimische Bauwirtschaft und für die weitere
Entwicklung in Richtung Energieautonomie gesetzt werden, sagten
Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Harald Sonderegger im
Pressefoyer am Dienstag, 21. Jänner 2014.
Mehr als die Hälfte der budgetierten Summe, 31,7 Millionen Euro,
wird in Bauprojekte an den Landeskrankenhäusern investiert. Für den
Bau, die Sanierung und die Instandhaltung von Verwaltungsgebäuden,
Schulen und Bildungsstätten, Kulturbauten, Wirtschaftsgebäuden und
Bauhöfen sind 22,8 Millionen Euro budgetiert.
Einer der größten Investitionsposten im Landeshochbauprogramm 2014
bleibt die Sanierung der Landesberufsschule Feldkirch. Für die dritte
Bauetappe sind über 4,5 Millionen Euro vorgesehen. Ein zweites
Großprojekt ist ebenfalls in Feldkirch angesiedelt: Bei der
Landesfeuerwehrschule werden die Gebäudehülle und die Heizungsanlage
des Verwaltungsgebäudes saniert, zudem wird ein Servicegebäude in
Ergänzung zum Betrieb der Heissübungsanlage gebaut. Hier werden 4,8
Millionen Euro investiert.
Im Landhaus in Bregenz wird die komplette Wärme- und
Kälteerzeugung erneuert. Die Investitionen werden 1,9 Millionen Euro
umfassen. Diese Umrüstung ermöglicht eine Reduzierung des jährlichen
Stromverbrauchs um 343.000 kWh und des Erdgasverbrauchs um 233.000
kWh. Laut Landesrat Sonderegger wird damit der erste Schritt im
Rahmen einer stufenweisen umfassenden Sanierung des über 30 Jahre
alten Landhauses getan.
Beide Regierungsmitglieder unterstrichen das Ziel der
Nachhaltigkeit im Landeshochbau als Beitrag zur Energiezukunft
Vorarlberg, dem zentralen energiepolitischen Programm des Landes mit
Zielhorizont 2050. Durch die Einführung des Pflichtenheftes
"Planungsleitfaden für nachhaltige Landesgebäude" wurden klare
Vorgaben an die Planung von Neubauten und Sanierungen gestellt. "Es
ist gelungen, dass der Gesamtenergieverbrauch der Landesgebäude in
den letzten Jahren annähernd gleich geblieben ist, obwohl die Zahl
der Gebäude und im Zuge von Umbauten auch deren Größe zugenommen
haben", erläuterte Landeshauptmann Wallner. Seit 2005 konnte in den
Landesgebäuden der Biomasseanteil bei Wärmegewinnung von drei auf
neun Prozent gesteigert und der durchschnittliche CO2-Ausstoß um acht
Prozent reduziert werden, ergänzte Landesrat Sonderegger.
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