• 21.01.2014, 11:16:57
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Von Generation zu Generation: die neue Haggada von Arik Brauer

Von 22. Jänner bis 25. Mai 2014 im Jüdischen Museum Wien, Dorotheergasse

Utl.: Von 22. Jänner bis 25. Mai 2014 im Jüdischen Museum Wien,
Dorotheergasse =

Wien (OTS) - Der Wiener Künstler Arik Brauer, hat eine neue
Pessach-Haggada geschaffen. Die 24 Bilder dazu werden erstmals von
22. Jänner bis 25. Mai 2014 im Jüdischen Museum Wien, einem
Unternehmen der Wien Holding, gezeigt.

Von Generation zu Generation werden im Judentum bedeutungsvolle
Ereignisse jüdischer Geschichte weitergegeben - so auch in der
Haggada, der Erzählung über den Auszug der Juden aus Ägypten.
Anlässlich der Befreiung der Juden aus der ägyptischen Sklaverei wird
alljährlich im Frühjahr das Pessach-Fest gefeiert. Brauer illustriert
in seinen neuen, kraftvollen Bildern, die biblischen Ereignisse um
diesen Feiertag. Zum 85. Geburtstag im Jänner 2014 wird mit der
wertvollen neuen Illustration ein besonders intensiver Blick auf
diese zentralen Ereignisse jüdischer Geschichte ermöglicht. Pessach
beginnt mit dem so genannten Sederabend, ein Feiertag, an dem
traditionell die ganze Familie zusammenkommt. Gemeinsam lesen
Familienmitglieder und Freunde aus der Haggada, einem Buch, das meist
aus Texten aber auch aus Bildern besteht. Lieder und Gesänge
begleiten das festliche Abendessen und sind Teil des Sederabends.

Arik Brauer - ein Universalkünstler

Arik Brauer, der 1929 in Wien geboren wurde, ist nicht nur Maler,
sondern auch Grafiker, Architekt, Musiker, Sänger, Tänzer, Komponist,
Bühnenbildner und vieles mehr - ein Universaltalent. Bereits 1979 hat
der zu den Hauptvertretern der Wiener Schule des Phantastischen
Realismus zählende Arik Brauer, eine Haggada geschaffen, die
innerhalb kurzer Zeit zu einem Klassiker wurde und somit schnell
vergriffen war. Der Unternehmer Erwin Javor konnte Arik Brauer
überzeugen eine neue Pessach-Haggada zu gestalten und damit einen
wichtigen Teil jüdischer Geschichte neu zu interpretieren.
Kommentiert wurden die biblischen Texte vom Wiener Oberrabbiner Paul
Chaim Eisenberg, dem israelischen Autor Joshua Sobol und Erwin Javor.

Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus

Arik Brauer wuchs als Sohn einer jüdischen Familie in einfachen
Verhältnissen in Wien auf. Sein Vater wurde von den Nazis im KZ
ermordet. Nach seinen Studien der Malerei und Gesang an der Akademie
der bildenden Künste, begründete er gemeinsam mit Rudolf Hausner,
Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden die Wiener Schule des
Phantastischen Realismus. Nach längeren Aufenthalten in Paris und Tel
Aviv wurde er in den 1970er Jahren vor allem mit seinen Wiener
Dialektliedern äußerst populär und konnte auch als Bühnenbildner
reüssieren. Brauer lebt und arbeitet heute in Wien und Israel.
Die 25 Originalzeichnungen aus der Pessach-Haggada werden dem Museum
von Erwin Javor als Dauerleihgabe überlassen.

Katalog in Hebräisch/Deutsch

Gleichzeitig mit der von Danielle Spera kuratierten Ausstellung
erscheint die Haggada von Arik Brauer, die auch als Katalog des
Jüdischen Museums erhältlich ist, in Hebräisch/Deutsch und
Hebräisch/Englisch. Katalogpreis: 29,90 Euro

Informationen: Öffnungszeiten und Tickets

Das Jüdische Museum ist ein Museum der Wien Holding. Die
Öffnungszeiten in der Dorotheergasse sind Sonntag bis Freitag 10 bis
18 Uhr. Am Standort Judenplatz sind die Öffnungszeiten Sonntag bis
Donnerstag 10 bis 18 Uhr, Freitag 10 bis 14 Uhr (während der
Sommerzeit, ab 30.3.2014 ist das Museum Judenplatz freitags bis 17
Uhr geöffnet). Für beide Museen gibt es ein gemeinsames Ticket
(gültig vier Tage ab Ausstellungsdatum) zum Preis von 10 Euro,
ermäßigt 8 Euro, Gruppen 7 Euro, Kinder und Jugendliche bis zum
vollendeten 18. Lebensjahr frei, StudentInnen (bis 27 Jahre), Zivil-
und Präsenzdiener 5 Euro, Schulklassen haben nach wie vor freien
Eintritt, für die Schülerführung ist ein Kostenbeitrag von 20 Euro zu
leisten. Kosten Audioguide Museum Judenplatz 2 Euro, Multimedia-Guide
Museum Dorotheergasse 4 Euro. Weitere Informationen und Ermäßigungen
unter www.jmw.at oder unter [email protected] .

Foto- und Pressematerial zu den aktuellen Ausstellungen finden Sie
auf der Homepage des Medienbüros unter: www.stalzerundpartner.com
unter Service/Downloads. Einblick in die laufenden Ausstellungen und
Veranstaltungen erhalten Sie über VIMEO unter
http://vimeo.com/jewishmuseumvienna oder auf Flickr unter
http://www.flickr.com/photos/jewish_museum_vienna (Schluss)

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