- 17.01.2014, 16:09:31
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Stöger: Keine Zulassung von gentechnisch verändertem Mais in Österreich
Volle Unterstützung für die Entschließung des Europäischen Parlaments zum Stopp des Zu-lassungsverfahrens der Genmais-Sorte 1507
Utl.: Volle Unterstützung für die Entschließung des Europäischen
Parlaments zum Stopp des Zu-lassungsverfahrens der
Genmais-Sorte 1507 =
Wien (OTS) - Gesundheitsminister Alois Stöger spricht sich einmal
mehr gegen jede Zulassung für einen Anbau von gentechnisch
verändertem Mais in Österreich aus. "Die gestern im Europäischen
Parlament verabschiedete Entschließung, das Zulassungsverfahren der
Genmais-Sorte 1507 der Firma Pioneer zu stoppen, wird von mir begrüßt
und unterstützt" macht Stöger deutlich.
Diese Entschließung sei ein Signal in die richtige Richtung und zeige
auch, dass die jahre-lange Überzeugungsarbeit seitens Österreichs
Früchte trägt. Heute werde beim Ausschuss der Ständigen Vertreter in
Brüssel das Abstimmungsverhalten der Mitgliedstaaten zum
Anbau-Dossier im Hinblick auf die kommenden Räte ausgelotet.
Hintergrund dazu ist der im November 2013 von der Europäischen
Kommission verabschiedete Textvorschlag zur Marktzulassung von
1507-Mais der Fa. Pioneer an den Rat.
"Österreich spricht sich dort klar gegen diesen Vorschlag aus und
versucht durch Überzeu-gungsarbeit weitere Mitgliedstaaten davon zu
überzeugen", so der Gesundheitsminister, der seit Jahren auf allen
Ebenen in der EU sowohl für ein Verbot der Zulassung von gentechnisch
veränderten Pflanzensorten als auch für die Wiederaufnahme der
Gespräche zu einem Selbstbestimmungsrecht der Mitgliedstaaten in
Bezug auf den Anbau von GVO eintritt.
Dies ist bis dato jedoch aufgrund der Blockade der GVO-befürwortenden
Mitgliedstaaten gescheitert. Sollte der Worst-Case eintreten und
diese Maissorte trotz der österreichischen Interventionen zugelassen
werden, so wird Österreich von seiner Möglichkeit der Verhän-gung
eines Anbauverbots nach Art. 23 der Richtlinie 2001/18/EG Gebrauch
machen und den Status "gentechnikfrei im Anbau" aufrecht erhalten.
"Wir werden alles daran setzen, einen Anbau von gentechnisch
verändertem Saatgut in un-serem Land zu verhindern", schloss Stöger.
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