"Thema" am 20. Jänner: Der mysteriöse Handgranaten-Doppelmord

Außerdem: Mord an Studentin in Kufstein - Fahndung auf Hochtouren

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag, dem 20. Jänner 2014, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Der mysteriöse Handgranaten-Doppelmord

Um drei Uhr früh explodiert in einem BMW-Geländewagen in Wien-Ottakring eine Handgranate. Beide Insassen sterben. War anfangs noch von einem Unfall die Rede, wird bald klar - es ist Mord. Zladko N., SPÖ-Gemeinderat in Mondsee, wurde von hinten erschossen. Sein aus Ostdeutschland stammender Geschäftspartner Waldemar W. kam durch die Detonation der Handgranate ums Leben. Die Hintergründe des Doppelmordes sind mysteriös. Haben sich die beiden mit den falschen "Geschäftspartnern" eingelassen? Haben sie selbst undurchsichtige Geschäfte betrieben? Von den Tätern fehlt jede Spur. Hat es die Polizei mit Profis der Ost-Mafia zu tun? Markus Stachl hat sich auf Spurensuche begeben: Warum gibt es eine Spedition ohne Telefonnummer? Wozu die zahlreichen Firmengründungen? Haben Zlatko N. und Waldemar W. Doppelleben geführt?

Mord in Kufstein - Fahndung auf Hochtouren

Seit einer Woche ist der Mord an der 20-jährigen Austauschstudentin Lucile K. Gesprächsthema in ganz Kufstein. Die junge Französin ist mit massiven Schlägen auf den Hinterkopf ermordet worden. Samstagnacht wollte sie Freunde besuchen, ist dort aber nie angekommen. Am Morgen wird ihre Leiche nahe dem Inn gefunden. Handtasche und Handy fehlen. Glaubte die Polizei zuerst an Raubmord, hat sie jetzt Zweifel an dieser Theorie. Seit Donnerstag wird mit einem Fahndungsbild nach einem Tatverdächtigen gesucht, 10.000 Euro Belohnung sind ausgesetzt. Franz Normann und Christoph Seibel haben recherchiert und mit Menschen gesprochen, die Lucile K. nahestanden.

Tödliche Textilindustrie - woher unsere Kleidung kommt

T-Shirts um ein paar Euro, Jeans zu Schleuderpreisen, aber auch teure Markenware - mehr als drei Viertel unserer Kleidung wird in den Textilfabriken Asiens produziert. Unter unmenschlichen Bedingungen. In Kambodscha hat die Militärpolizei Demonstrationen für mehr Lohn brutal niedergeschlagen, es gab mehrere Tote. In Bangladesch kamen 2012 und 2013 bei Unfällen in Textilfabriken mehr als 1.000 Näherinnen und Näher ums Leben, 2.500 Menschen wurden verletzt. Die Opfer und die Hinterbliebenen wurden bisher nicht oder nur völlig unzureichend entschädigt. Mehr als 100 westliche Modefirmen sahen sich gezwungen, ein Abkommen über den Brand- und Gebäudeschutz in der Textilindustrie zu unterzeichnen. Was wurde umgesetzt? Sind die Textilarbeiterinnen heute sicherer? Christian Brüser hat Frauen besucht und ist auch auf ein Trainingsprogramm gestoßen, das sie im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen stärken soll.

Arm trotz Arbeit - Welle der Hilfsbereitschaft

"Ich bin überwältigt! Durch die unglaubliche Unterstützung könnte für uns tatsächlich ein neuer Lebensabschnitt beginnen", sagt Herr Alfred. Trotz geregelter Arbeit reichte das Geld hinten und vorne nicht, mit Frau und Kind stand er kurz vor der Delogierung. "Thema" hat vor Weihnachten über diese Armut mitten unter uns berichtet. Es folgte eine Welle der Hilfsbereitschaft. Die Delogierung ist abgewendet, die Therme repariert und die kleine Sabrina freut sich über Geschenke. Herr Alfred hat die Aussicht auf einen neuen Job, der die Familie ernähren kann. Rike Fochler hat nachgefragt.

"Thema" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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