- 17.01.2014, 14:10:33
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Schützenhöfer: "Wir haben den jungen Menschen mit unserer Reformpolitik ein Stück Zukunft eröffnet!"
Abgeordnetenkonferenz der Steirischen Volkspartei

Utl.: Abgeordnetenkonferenz der Steirischen Volkspartei =
Graz (OTS) - Ganz im Zeichen der bevorstehenden Europawahlen und der
steirischen Reformschritte stand der zweite Tag der
Abgeordnetenkonferenz der Steirischen Volkspartei in St. Kathrein am
Offenegg.
Steiermark wurde zukunftsfit gemacht
"Diese Reformpartnerschaft hat uns viel abverlangt, aber sie ist
bisher in Österreich einzigartig", so Landeshauptmann-Stv. LPO
Hermann Schützenhöfer. Man hat in der Steiermark strukturelle
Reformen ohne Tabus gemacht. Das Klienteldenken hat man hinten an
gestellt und die Steiermark zukunftsfit gemacht. Mit dieser Politik
hat man den jungen Menschen ein Stück Zukunft eröffnet, anstatt
Hypotheken zu hinterlassen. Die Gemeindestrukturreform war dabei ein
Herzstück der Reformarbeit. "Ich weiß, dass bei der
Gemeindestrukturreform auch Verletzungen entstanden sind. Diese
Reformschritte haben uns allen sehr viel Substanz gekostet. Aber es
wird die Zeit kommen, da werden wir stolz drauf sein. Ich bin es
heute schon", zeigte sich Schützenhöfer von den positiven
Auswirkungen überzeugt. In vielen Gemeinden würden jetzt schon die
positiven Ergebnisse der Gemeindestrukturreform sichtbar werden.
Volkspartei ist gut aufgestellt
Für zukünftige Wahlgänge zeigt sich Schützenhöfer optimistisch: "Wir
können heute sagen, dass die Volkspartei in der Steiermark gut
aufgestellt ist."
Mit Othmar Karas und Beatrix Karl ist man für die Europawahlen gut
aufgestellt und Schützenhöfer sicherte die volle Unterstützung zu.
Auch bei den Arbeiterkammerwahlen habe man mit Franz Gosch einen
authentischen Vertreter für die Anliegen der Arbeitnehmer. Die
Notwendigkeit von Reformen unterstrich Schützenhöfer abschließend
nochmals: "Die Volkspartei ist eine Staatspartei. Was für das Land
gut ist, kann einer staatstragenden Partei nicht schaden."
Steiermark ist ein Best-Practice-Beispiel
Klubobmann LAbg. Mag. Christopher Drexler bezeichnete die Steirische
Volkspartei als eigenständige, kräftige und politische interessierte
Landespartei. Der kraftvolle Beitrag den wir zur steirischen
Landespolitik leisten, hat für Drexler einen Namen: Es ist Hermann
Schützenhöfer. "Wir standen im Land Steiermark mit dem Rücken zur
Wand, wir wussten, dass das so nicht weitergehen kann. Wir haben mehr
als 700 Millionen Euro strukturell reformiert. Unsere Reformen
stehen, sie sind beschlossen und zu einem guten Teil schon umgesetzt.
Wir können uns als Best-Practice-Beispiel fühlen", so Drexler. In der
Bundespolitik braucht es für Drexler so etwas wie einen
Bauchaufschwung, denn dieses Land hat eine bessere Politik verdient,
als es derzeit serviert bekommt. "Hier wird nicht effizient
gearbeitet, hier werden nur einfache Lösungen präsentiert", zeigte
sich Drexler kritisch.
Zukunftspartnerschaft für die Steiermark
Das Jahr 2014 ist voll von Aufgaben aber am Schluss, so hofft
Drexler, auch reich an Erfolgen. "Wir werden einen Wettstreit der
Ideen haben, wie diese Reformpartnerschaft weiterzuentwickeln ist",
so Drexler und ergänzte abschließend: "Nach Ende dieser
Legislaturperiode wäre der Idealfall die Fortsetzung der Reformarbeit
mit einer Zukunftspartnerschaft für die Steiermark unter der Führung
der Steirischen Volkspartei."
Richtungswahl zwischen Zukunft und Vergangenheit
Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments MEP Mag. Othmar Karas
bezeichnete die europäische Idee für die Zukunft Österreichs als
entscheidender denn je. "Die Wahl am 25. Mai ist eine Richtungswahl
zwischen Zukunft und Vergangenheit. Gehen wir in Europa gemeinsam
nach vorne oder gehen wir alleine zurück. Wir müssen es schaffen die
gemeinsamen Ziele in den Mittelpunkt zu stellen, sonst siegen die
alten Feindbilder", so Karas. Ein starkes gemeinsames Europa sei die
beste Zukunftsversicherung für Österreich. "Das entscheidende ist,
dass wir auf die Menschen zugehen. Nur wenn wir die Glaubwürdigkeit
in der Politik erhöhen, können wir Vertrauen schaffen", appellierte
Karas abschließend.
Argumente sprechen für Projekt Europa
Für die steirische Spitzenkandidatin NRAbg. Mag. Dr. Beatrix Karl
kann das Projekt Europa nur dann funktionieren, wenn alle gemeinsam
hinter diesem Europa stehen. Es gibt viele positive Argumente für
Europa und es brauche bessere Informationen. "Jugendliche sollen
unsere Vorbilder sein, denn sie haben einen positiven Zugang zu
Europa. Weil sie erkennen, welche Chancen Europa ihnen bietet. Man
muss über den Tellerrand blicken, denken und leben. Ohne die
Zusammenarbeit auf europäischer Ebene würde vieles nicht mehr
funktionieren", so Karl.
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