Stadtrechnungshofbericht - SP-Reindl: Kuratorium Wiener-Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) ist hervorragend aufgestellt

Konsequenzen aus Kritik wurden bereits vor Jahren gezogen

Wien (OTS/SPW-K) - "Das Kuratorium Wiener-Pensionisten-Wohnhäuser KWP setzt seit Jahren Sanierungs- und Bauprojekte um, die sowohl im Kosten- als auch im Zeitrahmen liegen. Darunter fallen etwa die Generalsanierung des Hauses Rosenberg oder jene des Hauses Laaerberg. Damit sind die Lehren aus der jetzt vom Stadtrechnungshof kritisierten Sanierung des Hauses Atzgersdorf bereits vor Jahren gezogen", erklärt SP-Gemeinderat Thomas Reindl. "Die Opposition hinkt mit ihrer Forderung nach Konsequenzen der Realität Jahre hinterher", macht Reindl klar.

Die Generalsanierung des Pensionisten-Wohnhauses Atzgersdorf wurde im Dezember 2002 durch den damaligen Vorstand des KWP beschlossen und bis 2008 umgesetzt. Im vorliegenden Bericht zur Generalsanierung 2002-2008 kritisiert das Kontrollamt, dass die ungenügende Projektvorbereitung bzw. -planung sowie die mangelhafte Qualitätssicherung im Projekt zu Mehrkosten sowie Bauverzögerungen führten.

Ende 2008 wurde das KWP - beginnend mit der Unternehmensführung -organisatorisch und personell komplett neu aufgestellt. Mit Anfang 2009 übernahm darüber hinaus die amtsführende Stadträtin Mag. Sonja Wehsely die Präsidentschaft des KWP. Das Unternehmen wurde in den folgenden Jahren in enger Abstimmung zwischen Geschäftsführung und Präsidentin umfassend reorganisiert. Die vom Kontrollamt für die Jahre 2002 bis 2008 nun im Nachhinein festgestellten Kritikpunkte wurden dabei bereits ab 2009 berücksichtigt.

So erfolgen die erfolgskritischen Phasen Projektvorbereitung und Projektplanung seither aufgrund qualitätsgesicherter Bau-, Ausstattungs- und Ausschreibungsstandards. Dies und die Einführung einer klaren Projektstruktur führen zu eindeutigen Zielvorgaben für die Planer, die selbstverständlich vertraglich vereinbart sind. Mehrmalige Planungs- und Projektänderungen aufgrund mangelhafter Vorbereitung, fehlender Qualifikation und mangelhaftem Projektmanagement können daher nicht mehr vorkommen. Alle Projekte werden seither im Kosten- und Zeitrahmen umgesetzt.

Die Einhaltung der Vorgaben des Bundesvergabegesetzes ist seit 2009 selbstverständlich. Dies ist sowohl durch externe juristische Verfahrensbegleitung als auch durch die neu geschaffenen internen Fachabteilungen gewährleistet. Alle Projekte werden gesetzeskonform ausgeschrieben und die Planerauswahl erfolgt jeweils durch fachlich qualifizierte Jurys. Nicht nur Architektur und Nachhaltigkeit, sondern auch die Leitprämissen "Funktionalität, technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit" werden bewertet.

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