• 17.01.2014, 12:57:45
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Stadtrechnungshofbericht - SP-Reindl: Kuratorium Wiener-Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) ist hervorragend aufgestellt

Konsequenzen aus Kritik wurden bereits vor Jahren gezogen

Utl.: Konsequenzen aus Kritik wurden bereits vor Jahren gezogen =

Wien (OTS/SPW-K) - "Das Kuratorium Wiener-Pensionisten-Wohnhäuser KWP
setzt seit Jahren Sanierungs- und Bauprojekte um, die sowohl im
Kosten- als auch im Zeitrahmen liegen. Darunter fallen etwa die
Generalsanierung des Hauses Rosenberg oder jene des Hauses Laaerberg.
Damit sind die Lehren aus der jetzt vom Stadtrechnungshof
kritisierten Sanierung des Hauses Atzgersdorf bereits vor Jahren
gezogen", erklärt SP-Gemeinderat Thomas Reindl. "Die Opposition hinkt
mit ihrer Forderung nach Konsequenzen der Realität Jahre hinterher",
macht Reindl klar.

Die Generalsanierung des Pensionisten-Wohnhauses Atzgersdorf wurde im
Dezember 2002 durch den damaligen Vorstand des KWP beschlossen und
bis 2008 umgesetzt. Im vorliegenden Bericht zur Generalsanierung
2002-2008 kritisiert das Kontrollamt, dass die ungenügende
Projektvorbereitung bzw. -planung sowie die mangelhafte
Qualitätssicherung im Projekt zu Mehrkosten sowie Bauverzögerungen
führten.

Ende 2008 wurde das KWP - beginnend mit der Unternehmensführung -
organisatorisch und personell komplett neu aufgestellt. Mit Anfang
2009 übernahm darüber hinaus die amtsführende Stadträtin Mag. Sonja
Wehsely die Präsidentschaft des KWP. Das Unternehmen wurde in den
folgenden Jahren in enger Abstimmung zwischen Geschäftsführung und
Präsidentin umfassend reorganisiert. Die vom Kontrollamt für die
Jahre 2002 bis 2008 nun im Nachhinein festgestellten Kritikpunkte
wurden dabei bereits ab 2009 berücksichtigt.

So erfolgen die erfolgskritischen Phasen Projektvorbereitung und
Projektplanung seither aufgrund qualitätsgesicherter Bau-,
Ausstattungs- und Ausschreibungsstandards. Dies und die Einführung
einer klaren Projektstruktur führen zu eindeutigen Zielvorgaben für
die Planer, die selbstverständlich vertraglich vereinbart sind.
Mehrmalige Planungs- und Projektänderungen aufgrund mangelhafter
Vorbereitung, fehlender Qualifikation und mangelhaftem
Projektmanagement können daher nicht mehr vorkommen. Alle Projekte
werden seither im Kosten- und Zeitrahmen umgesetzt.

Die Einhaltung der Vorgaben des Bundesvergabegesetzes ist seit 2009
selbstverständlich. Dies ist sowohl durch externe juristische
Verfahrensbegleitung als auch durch die neu geschaffenen internen
Fachabteilungen gewährleistet. Alle Projekte werden gesetzeskonform
ausgeschrieben und die Planerauswahl erfolgt jeweils durch fachlich
qualifizierte Jurys. Nicht nur Architektur und Nachhaltigkeit,
sondern auch die Leitprämissen "Funktionalität, technische
Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit" werden bewertet.

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