Neuer österreichischer "Olympia-Kaplan" für Sotschi 2014

P. Johannes Paul Chavanne wird Österreichs Sportler bei den Olympischen und Paralympischen Spielen seelsorglich betreuen

Wien, 17.01.14 (KAP) Generationenwechsel in der österreichischen Sportlerseelsorge: P. Johannes Paul Chavanne (30) wird Österreichs Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Sotschi (7.-25. Februar) seelsorglich betreuen. Danach wird er auch bei den Paralympischen Spielen der Sportler mit Behinderungen (7.-16. März) dabei sein. Der neue "Olympia-Kaplan" folgt auf P. Bernhard Maier, der diese Funktion seit 1984 inne hatte. Zu den Aufgaben des "Olympia-Kaplans" gehört es, Gottesdienste mit den Sportlern zu feiern, die Athleten bei Wettkämpfen, Trainings und abseits des Sportgeschehens zu besuchen und für Gespräche aller Art zur Verfügung zu stehen.

Chavanne gehört dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz im Wienerwald an, wo er u.a. für Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Seit 1. September 2013 wirkt er zudem als Kaplan in der niederösterreichischen Pfarre Würflach. Zusätzlich ernannte ihn die Österreichische Bischofskonferenz zum Seelsorger für Olympische und Paralympische Spiele.

Der neue "Olympia-Kaplan" tritt in große Fußstapfen. Sein Vorgänger P. Bernhard Maier hatte seit 1984 die österreichischen Mannschaften zu 16 Olympischen Sommer- und Winterspielen, zu verschiedenen Weltmeisterschaften und zu sieben "Paralympics" der Behindertensportler begleitet und Siege und Niederlagen aus nächster Nähe miterlebt.

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