FP-Frigo: Wiener Hausärzte werden aus dem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ausgeschlossen

Echte Präventionsmaßnahmen fehlen nach wie vor

Wien (OTS/fpd) - Das österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist eine weitere Schwächung der niedergelassenen Ärzte, so der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo. Die FPÖ hat sich deshalb besonders die Stärkung der Wiener Hausärzte zum Ziel gesetzt. Derzeit kann der praktische Arzt keine Patientin mehr zur Mammographie zuweisen, sondern nur mehr der Facharzt (nach vorgeschriebenen Kriterien) oder die Patientin muss selbst eine "Einladung" zur Mammographie anfordern, dies stellt jedoch eine Hürde für jüngere und ältere Patientinnen dar, denn Frauen unter 40 und über 74 schließt das Programm aus.

Für Frigo ist das ein eindeutiger Etikettenschwindel. Hätte man das alte System belassen und zusätzlich das "Einladungssystem eingeführt wäre das optimal: Der jetzige Zustand entmündigt Patientinnen und Ärzte und schließt junge und ältere Menschen aus."

Ein weiteres Problem in diesem Zusammenhang ist, dass Präventionsprogramme, die die bekannten Risikofaktoren Übergewicht, Alkohol und Nikotin bekämpfen, in Wien fast zur Gänze fehlen. Die Wiener Kinder werden immer dicker. "Dabei ist die beste Brustkrebsvorbeugung - und das zeigen die Statistiken - gesunde Ernährung und vor allem Sport", schließt Frigo. (Schluss) hn

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