• 16.01.2014, 12:32:19
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FP-Frigo: Wiener Hausärzte werden aus dem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ausgeschlossen

Echte Präventionsmaßnahmen fehlen nach wie vor

Utl.: Echte Präventionsmaßnahmen fehlen nach wie vor =

Wien (OTS/fpd) - Das österreichische
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist eine weitere Schwächung der
niedergelassenen Ärzte, so der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg.
Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo. Die FPÖ hat sich deshalb besonders die
Stärkung der Wiener Hausärzte zum Ziel gesetzt. Derzeit kann der
praktische Arzt keine Patientin mehr zur Mammographie zuweisen,
sondern nur mehr der Facharzt (nach vorgeschriebenen Kriterien) oder
die Patientin muss selbst eine "Einladung" zur Mammographie
anfordern, dies stellt jedoch eine Hürde für jüngere und ältere
Patientinnen dar, denn Frauen unter 40 und über 74 schließt das
Programm aus.

Für Frigo ist das ein eindeutiger Etikettenschwindel. Hätte man das
alte System belassen und zusätzlich das "Einladungssystem eingeführt
wäre das optimal: Der jetzige Zustand entmündigt Patientinnen und
Ärzte und schließt junge und ältere Menschen aus."

Ein weiteres Problem in diesem Zusammenhang ist, dass
Präventionsprogramme, die die bekannten Risikofaktoren Übergewicht,
Alkohol und Nikotin bekämpfen, in Wien fast zur Gänze fehlen. Die
Wiener Kinder werden immer dicker. "Dabei ist die beste
Brustkrebsvorbeugung - und das zeigen die Statistiken - gesunde
Ernährung und vor allem Sport", schließt Frigo. (Schluss) hn

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