• 16.01.2014, 11:21:42
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  • OTS0079 OTW0079

KV-Einigung für den Sozialbereich erzielt

2,5 % Plus für Beschäftigte, Finanzierbarkeit berücksichtigt

Utl.: 2,5 % Plus für Beschäftigte, Finanzierbarkeit berücksichtigt =

Wien (OTS) - "Nach langen, aber konstruktiven Verhandlungen konnten
wir uns auf ein Ergebnis einigen, das in budgetär schwierigen Zeiten
wie den unseren noch tragbar ist", fasst Wolfgang Gruber,
Verhandlungsführer und Vorstandsvorsitzender der SOZIALWIRTSCHAFT
ÖSTERREICH die Ergebnisse der diesjährigen
Kollektivvertragsverhandlungen für den Sozialbereich zusammen.

Die Beschäftigten können ab 1. Februar 2014 mit einem Plus von 2,5
% rechnen (2,4 % für Ist-Löhne bzw. -Gehälter). Weiters konnten sich
Arbeitgeber- und ArbeitnehmervertreterInnen auf rahmenrechtliche
Verbesserungen, vor allem im Bereich der Anrechenbarkeit von Karenz-
und Vordienstzeiten, einigen.

Neu ist auch die langfristige Perspektive, die Sicherheit für alle
Seiten - ArbeitgeberInnen, ArbeitnehmerInnen und die öffentliche Hand
als Fördergeber - schafft: Mit 1. Februar 2015 erhöhen sich die
Bezüge der Beschäftigten automatisch um den Verbraucherpreisindex +
0,35%.

Die SOZIALWIRTSCHAFT ÖSTERREICH - Verband der österreichischen
Sozial- und Gesundheitsunternehmen vertritt mehr als 325
Mitgliedsorganisationen mit mehr als 50.000 Mitarbeitern und
Mitarbeiterinnen. Die Branchenvertretung verhandelt als Sozialpartner
auf der Arbeitgeberseite den BAGS-Kollektivvertrag, der per Satzung
für mehr als 40.000 weitere Beschäftigte in Österreich gültig ist.
Somit regelt der BAGS-Kollektivvertrag die Arbeitsverhältnisse von
nahezu 100.000 Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen.

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