- 16.01.2014, 10:38:53
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LR Schwarz begrüßt Ausbildungspflicht für Jugendliche
"Kein einziger Jugendlicher darf unverschuldet in die Beschäftigungslosigkeit gleiten"
Utl.: "Kein einziger Jugendlicher darf unverschuldet in die
Beschäftigungslosigkeit gleiten" =
St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreichs Bildungs-Landesrätin Mag.
Barbara Schwarz begrüßt den gestrigen Beschluss der Bundesregierung
zur Ausbildungspflicht und Ausbildungsgarantie für Jugendliche bis 18
Jahre: "Das ist ein ganz besonders wichtiger Schritt, jedem jungen
Menschen einen guten Start in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Damit
wird in Zukunft kein einziger Jugendlicher unverschuldet in die
Beschäftigungslosigkeit gleiten."
Schwarz appelliert in diesem Zusammenhang an Eltern, Lehrer und
Kinder gleichermaßen, unterschiedliche Bildungswege nicht zu
bewerten, sondern als gleichwertig anzuerkennen: "Es ist die
Vielfalt, die unser Land ausmacht und voranbringt - in der Wirtschaft
genauso wie in regionalen Unterschieden, in den Ausbildungswegen
genauso wie im breiten Spektrum an Berufsbildern. Daher müssen auch
unterschiedliche Ausbildungswege als gleichwertig anerkannt werden.
Die Lehre wird in Zukunft einen ganz besonderen Stellenwert
einnehmen, denn unsere Wirtschaft braucht dringend gut ausgebildete
Facharbeiter. Das duale System von hoch qualitativer
Praxisvermittlung in den Betrieben und Theoriestunden in den
Berufsschulen ist einzigartig in ganz Europa und bietet alle Chancen
für einen hervorragenden Bildungsweg. Wenn in den kommenden Wochen
also viele 14- bis 15-Jährige wieder vor ihrer Berufs- und
Bildungswegentscheidung stehen, möchte ich alle wirklich ermutigen,
bewusst den Lehrberuf für junge Menschen ins Auge zu fassen."
Für Niederösterreich bedeutet das, den eingeschlagenen Weg
fortzusetzen. "Auch im Dezember hat die Arbeitslosenstatistik
gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Bei den unter
19-Jährigen gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 4,7
Prozent. Trotzdem ist jeder arbeitslose Jugendliche ein Arbeitsloser
zu viel. Daher setzen wir in Niederösterreich in allen
Bildungseinrichtungen - vom Kindergarten an - auf die Erkennung der
Begabungen und Talente jedes einzelnen Kindes. Im Kindergarten haben
wir dafür flächendeckend die Portfolio-Methode eingeführt. Damit wird
der Entwicklungsweg jedes Kindes bereits ab Eintritt in den
Kindergarten mitdokumentiert. Derzeit arbeiten wir gerade am
Schnittstellen-Management zwischen Kindergarten und Volksschule. Und
in den Hauptschulen bzw. Neuen Mittelschulen und Polytechnischen
Schulen gibt es einen ganz klaren Schwerpunkt zur
Berufsorientierung", so Schwarz.
Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Marion Gabler-Söllner,
Telefon 02742/9005-12655, e-mail [email protected].
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