ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe 2013 mit über 32.000 Hilfeleistungen (+ Foto)

In Spitzenzeiten gehen bis zu 800 Anrufe täglich beim Club ein

Wien (OTS) - Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich. "Rund 142.000 Hilferufe sind 2013 bei uns eingegangen", erklärt Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Das bedeutet vor allem während der Hauptreisezeit im Sommer, aber auch während der Skisaison ein enormes Arbeitspensum für unsere Mitarbeiter. Bis zu 800 Anrufe täglich sind keine Seltenheit." Insgesamt hat die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe im Vorjahr mehr als 32.000 Hilfeleistungen erbracht.

Um Hilfe wird der ÖAMTC hauptsächlich bei Notfällen in Österreich gerufen. Aber auch aus anderen Ländern erreichen den Club immer wieder Anrufe von Mitgliedern, die im Urlaub in eine Notsituation geraten sind. "Nach Österreich erreichen uns die meisten Hilferufe aus den typischen Urlaubsländern wie Deutschland, Italien, Kroatien, Ungarn, der Türkei oder Griechenland. Aber auch aus exotischeren Destinationen wie vom Nordkap oder aus dem tiefsten Russland gibt es immer wieder Anrufe", schildert Tagunoff. In den Nachbarländern sind oft Autopannen der Grund für einen Anruf bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Rund 18.000 Mal sind die Pannenfahrer der ÖAMTC-Partnerclubs im Ausland 2013 zur Pannenhilfe für Schutzbrief-Inhaber ausgerückt. In knapp 2.300 Fällen war keine Reparatur möglich und der ÖAMTC konnte nur noch die Rückholung des Fahrzeuges organisieren, dazu kommen rund 3.500 Fahrzeugrückholungen innerhalb von Österreich.

In weiter entfernten Gefilden gibt es hingegen meist ganz andere Probleme. Vor allem Erkrankungen und Verletzungen im Urlaub können jederzeit vorkommen. Dementsprechend häufig organisiert die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe Krankenrücktransporte aus dem In- und Ausland - 2013 war das insgesamt fast 2.000 Mal notwendig. "Meist werden die Einsätze mit Krankenwagen und Linienflugzeugen durchgeführt. In besonders schweren Fällen und weit entfernten Regionen kommt aber auch der Ambulanzjet zum Einsatz", erklärt der ÖAMTC-Experte. Die Durchschnittskosten eines Ambulanzjeteinsatzes liegen im Geltungsbereich des ÖAMTC-Schutzbriefes, bei rund 12.000 Euro. Der teuerste Einsatz 2013 war eine Rückholung aus Sharm el Sheik, die rund 31.000 Euro kostete. Eigens ausgestattete Flugzeuge mussten 2013 mehr als 80 Mal abheben. "Besonders auffällig war 2013 eine Steigerung der Anrufe bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe nach Fahrrad- und Motorradunfällen. Im Wesentlichen entspricht das einer Tendenz, die auch an der österreichischen Unfallstatistik 2013 zu erkennen war", so Tagunoff.

Anruf genügt - Einige typische Beispiele aus der Paxis der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe

* Bei einer Pferdeschlittenfahrt am Weihnachtstag in Salzburg gingen plötzlich die Pferde durch. Ein Wiener stürzte dabei so unglücklich mit dem Kopf auf einen Baumstumpf, dass er vorerst ins Spital geflogen wurde. Ein paar Tage später war sein Zustand so stabil, dass der ÖAMTC die Überstellung unter Arztbegleitung mit einem Krankenwagen ins Heimatkrankenhaus nach Wien organisieren konnte.

* Bei einem Motorradunfall auf Sardinien zog sich ein 52-Jähriger Kärntner einen komplizierten Unterschenkelbruch und mehrere Schnittwunden zu. Der ÖAMTC-Ambulanzjet brachte ihn wieder gut nach Hause.

* In Prag stürzte ein Tiroler mit einem Segway so unglücklich, dass er sich Serienrippenbrüche zuzog. Der Club schickte einen Krankenwagen mit Arztbegleitung, der den 58-Jährigen in die Uni-Klinik nach Innsbruck überstellte.

* Auf einer Kreuzfahrt am schwarzen Meer erkrankte ein 78- Jähriger Niederösterreicher an einer schweren Lungenentzündung. Der ÖAMTC entsandte einen Arzt, der den Heimtransport des Erkrankten begleitete. Die Kosten für die Behandlung des ukrainischen Spitals in Höhe von fast 12.000 Euro wurden vom Club übernommen.

* Eine 5-köpfige Familie aus der Steiermark harrte in einem Stau in Kroatien aus. Beim kurzen Aussteigen auf dem Pannenstreifen wurde das 14-Jährige Mädchen von einem Motorrad erfasst und erlitt einen Beckenbruch. Ein von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisierter Krankenwagen mit Arztbegleitung brachte das Mädchen nach Hause.

* Ein 14 Jahre alter Teenager aus Wien brach sich auf Rhodos beim Beachvolleyball den Oberschenkel. Der Heimflug mit Arztbegleitung wurde vom ÖAMTC organisiert.

* Auf einem Segeltörn in der Türkei stürzte eine 49-Jährige Vorarlbergerin so unglücklich, dass sie sich einen Beckenbruch zuzog. Der ÖAMTC schickte einen Arzt, der die Patientin liegend in einem Linienflugzeug zurück nach Österreich begleitete.

* Auf einem Zebrastreifen wurde Oberösterreicher in Polen angefahren. Der Ambulanzjet brachte den 71-Jährigen mit einem Thoraxtrauma ins Linzer Heimatkrankenhaus.

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