- 16.01.2014, 09:25:21
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe 2013 mit über 32.000 Hilfeleistungen (+ Foto)
In Spitzenzeiten gehen bis zu 800 Anrufe täglich beim Club ein
Utl.: In Spitzenzeiten gehen bis zu 800 Anrufe täglich beim Club ein =
Wien (OTS) - Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe hat ein arbeitsreiches
Jahr hinter sich. "Rund 142.000 Hilferufe sind 2013 bei uns
eingegangen", erklärt Michael Tagunoff, Leiter der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Das bedeutet vor allem während der
Hauptreisezeit im Sommer, aber auch während der Skisaison ein enormes
Arbeitspensum für unsere Mitarbeiter. Bis zu 800 Anrufe täglich sind
keine Seltenheit." Insgesamt hat die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe im
Vorjahr mehr als 32.000 Hilfeleistungen erbracht.
Um Hilfe wird der ÖAMTC hauptsächlich bei Notfällen in Österreich
gerufen. Aber auch aus anderen Ländern erreichen den Club immer
wieder Anrufe von Mitgliedern, die im Urlaub in eine Notsituation
geraten sind. "Nach Österreich erreichen uns die meisten Hilferufe
aus den typischen Urlaubsländern wie Deutschland, Italien, Kroatien,
Ungarn, der Türkei oder Griechenland. Aber auch aus exotischeren
Destinationen wie vom Nordkap oder aus dem tiefsten Russland gibt es
immer wieder Anrufe", schildert Tagunoff. In den Nachbarländern sind
oft Autopannen der Grund für einen Anruf bei der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Rund 18.000 Mal sind die Pannenfahrer der
ÖAMTC-Partnerclubs im Ausland 2013 zur Pannenhilfe für
Schutzbrief-Inhaber ausgerückt. In knapp 2.300 Fällen war keine
Reparatur möglich und der ÖAMTC konnte nur noch die Rückholung des
Fahrzeuges organisieren, dazu kommen rund 3.500 Fahrzeugrückholungen
innerhalb von Österreich.
In weiter entfernten Gefilden gibt es hingegen meist ganz andere
Probleme. Vor allem Erkrankungen und Verletzungen im Urlaub können
jederzeit vorkommen. Dementsprechend häufig organisiert die
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe Krankenrücktransporte aus dem In- und
Ausland - 2013 war das insgesamt fast 2.000 Mal notwendig. "Meist
werden die Einsätze mit Krankenwagen und Linienflugzeugen
durchgeführt. In besonders schweren Fällen und weit entfernten
Regionen kommt aber auch der Ambulanzjet zum Einsatz", erklärt der
ÖAMTC-Experte. Die Durchschnittskosten eines Ambulanzjeteinsatzes
liegen im Geltungsbereich des ÖAMTC-Schutzbriefes, bei rund 12.000
Euro. Der teuerste Einsatz 2013 war eine Rückholung aus Sharm el
Sheik, die rund 31.000 Euro kostete. Eigens ausgestattete Flugzeuge
mussten 2013 mehr als 80 Mal abheben. "Besonders auffällig war 2013
eine Steigerung der Anrufe bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe nach
Fahrrad- und Motorradunfällen. Im Wesentlichen entspricht das einer
Tendenz, die auch an der österreichischen Unfallstatistik 2013 zu
erkennen war", so Tagunoff.
Anruf genügt - Einige typische Beispiele aus der Paxis der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
* Bei einer Pferdeschlittenfahrt am Weihnachtstag in Salzburg gingen
plötzlich die Pferde durch. Ein Wiener stürzte dabei so unglücklich
mit dem Kopf auf einen Baumstumpf, dass er vorerst ins Spital
geflogen wurde. Ein paar Tage später war sein Zustand so stabil, dass
der ÖAMTC die Überstellung unter Arztbegleitung mit einem
Krankenwagen ins Heimatkrankenhaus nach Wien organisieren konnte.
* Bei einem Motorradunfall auf Sardinien zog sich ein 52-Jähriger
Kärntner einen komplizierten Unterschenkelbruch und mehrere
Schnittwunden zu. Der ÖAMTC-Ambulanzjet brachte ihn wieder gut nach
Hause.
* In Prag stürzte ein Tiroler mit einem Segway so unglücklich, dass
er sich Serienrippenbrüche zuzog. Der Club schickte einen
Krankenwagen mit Arztbegleitung, der den 58-Jährigen in die
Uni-Klinik nach Innsbruck überstellte.
* Auf einer Kreuzfahrt am schwarzen Meer erkrankte ein 78- Jähriger
Niederösterreicher an einer schweren Lungenentzündung. Der ÖAMTC
entsandte einen Arzt, der den Heimtransport des Erkrankten
begleitete. Die Kosten für die Behandlung des ukrainischen Spitals in
Höhe von fast 12.000 Euro wurden vom Club übernommen.
* Eine 5-köpfige Familie aus der Steiermark harrte in einem Stau in
Kroatien aus. Beim kurzen Aussteigen auf dem Pannenstreifen wurde das
14-Jährige Mädchen von einem Motorrad erfasst und erlitt einen
Beckenbruch. Ein von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisierter
Krankenwagen mit Arztbegleitung brachte das Mädchen nach Hause.
* Ein 14 Jahre alter Teenager aus Wien brach sich auf Rhodos beim
Beachvolleyball den Oberschenkel. Der Heimflug mit Arztbegleitung
wurde vom ÖAMTC organisiert.
* Auf einem Segeltörn in der Türkei stürzte eine 49-Jährige
Vorarlbergerin so unglücklich, dass sie sich einen Beckenbruch zuzog.
Der ÖAMTC schickte einen Arzt, der die Patientin liegend in einem
Linienflugzeug zurück nach Österreich begleitete.
* Auf einem Zebrastreifen wurde Oberösterreicher in Polen angefahren.
Der Ambulanzjet brachte den 71-Jährigen mit einem Thoraxtrauma ins
Linzer Heimatkrankenhaus.
Aviso an die Redaktionen:
Fotos zu dieser Aussendung gibt es unter www.oeamtc.at/presse.
Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief und dem weltweiten
Ergänzungsprodukt, dem ÖAMTC-Weltreisekrankenschutz, findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.
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