• 15.01.2014, 13:00:31
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Causa Begas - Mehr als 970.000 Euro zu viel verrechnet

Ermittler fordern Vermögenssicherstellung bei Planer der Müllverbrennungsanlage Heiligenkreuz.

Utl.: Ermittler fordern Vermögenssicherstellung bei Planer der
Müllverbrennungsanlage Heiligenkreuz. =

Wien (OTS) - In der Polit-Affäre um den früheren Begas-Chef Rudolf
Simandl rückt die umstrittene Sondermüllverbrennungsanlage in
Heiligenkreuz, die letztlich nie gebaut wurde, ins Zentrum der
Ermittlungen. Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner aktuellen
Ausgabe berichtet, hat die Korruptionsstaatsanwaltschaft die
Abrechnungen jenes Ziviltechnikers überprüfen lassen, dessen Firma
von der Begas mit der Planung der Müllverbrennungsanlage beauftragt
worden war. Das Ergebnis: Laut Ermittlern liegt eine unrechtmäßige
Bereicherung von 978.697,68 Euro vor.

Mitarbeiter des Planungsbüros wurden befragt, um vorgelegte
Stundenlisten zu überprüfen, wobei sich eine Reihe von Widersprüchen
ergab. Zum Beispiel erklärte ein Mitarbeiter: "Am 13.11.2007 sind
fünf Stunden eingetragen, diese stimmen sicher nicht, ich war zu
dieser Zeit in Afrika unterwegs." Die Ermittler gehen davon aus, dass
Simandl trotz überhöhter Kosten von einer Beauftragung Fischers nicht
abgesehen habe, "weil er vermutlich im Gegenzug von diesem Leistungen
in seinem persönlichen Umfeld erhielt." Sie regen die Sicherstellung
von Vermögenswerten des Heiligenkreuz-Planers und eine vorzeitige
Verwertung einiger seiner Fahrzeuge an.

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