- 13.01.2014, 11:29:20
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FPÖ: Deimek zu Goldlügen: Volle Unterstützung für Frank Schäffler
Transparenz ist unabdingbar
Utl.: Transparenz ist unabdingbar =
Wien (OTS) - Der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete und Eurokritiker
Frank Schäffler beleuchtete in einem Kommentar die Politik der
Deutschen Bundesbank und deckte deren innere Widersprüche auf.
Einerseits werde die Bedeutung von Gold in der öffentlichen Debatte
meist heruntergespielt. Andererseits hält die Bundesbank selbst knapp
3.400 Tonnen Gold. "Es scheint, dass auch die Bundesbank dem Euro und
einem Mario Draghi nicht unbegrenzt Vertrauen schenkt - und das aus
gutem Grund", vermutet der freiheitliche Nationalratsabgeordnete
Gerhard Deimek einen zweigleisigen Standpunkt. Es stelle sich die
Frage, weshalb Bürgerinnen und Bürgern suggeriert werde, dass es sich
bei Gold lediglich um ein Metall und nicht um einen der bedeutendsten
Rohstoffe der Finanzwelt handle. "Gold kann uns helfen, im Fall des
Falles eine tragfähige Alternative zum ins Wanken geratenen Euro zu
finden", untermauert Deimek die aktuelle Bedeutung der Barren.
"Doch ebendiese Sicherheit bietet Gold nur, wenn es tatsächlich
verfügbar und greifbar ist. Auch hier treffen sich die Forderungen
der FPÖ mit der Analyse Frank Schäfflers", wird Deimek konkret.
Intransparente und undemokratische Notenbanken seien offenkundig ein
Problem zumindest des deutschsprachigen Raumes. Die bestenfalls
bemerkenswerte Informationspolitik der Bundesbank finde schließlich
Parallelen in Österreich. "Die Achse Josef Pröll-Maria Fekter-Ewald
Nowotny agierte in der Vergangenheit mehr als bedenklich. Rund um das
Thema wurde eine Nebelwand aus Geheimniskrämerei und höchst
merkwürdiger Öffentlichkeitsarbeit aufgezogen. Das Dienstverständnis
Ewald Nowotnys scheint eher europäisch als eigenstaatlich geprägt zu
sein", kritisiert Deimek sowohl Politik als auch Abgehobenheit des
höchsten Nationalbankers.
Es sei bereits gelungen, das Thema zu positionieren und der
Bevölkerung ein Sprachrohr zu verleihen. "Im Lauf der aktuellen
Gesetzgebungsperiode werden wir uns des Themas verstärkt annehmen",
kündigt Gerhard Deimek verstärkten Druck auf Michael Spindelegger und
Ewald Nowotny an. "Gemeinsam mit unseren Freunden im Ausland und mit
Verbündeten auf Ebene des Europaparlamentes werden wir das Geheimnis
um die Goldreserven lüften", verspricht Deimek.
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