FPÖ: Deimek zu Goldlügen: Volle Unterstützung für Frank Schäffler

Transparenz ist unabdingbar

Wien (OTS) - Der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete und Eurokritiker Frank Schäffler beleuchtete in einem Kommentar die Politik der Deutschen Bundesbank und deckte deren innere Widersprüche auf. Einerseits werde die Bedeutung von Gold in der öffentlichen Debatte meist heruntergespielt. Andererseits hält die Bundesbank selbst knapp 3.400 Tonnen Gold. "Es scheint, dass auch die Bundesbank dem Euro und einem Mario Draghi nicht unbegrenzt Vertrauen schenkt - und das aus gutem Grund", vermutet der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek einen zweigleisigen Standpunkt. Es stelle sich die Frage, weshalb Bürgerinnen und Bürgern suggeriert werde, dass es sich bei Gold lediglich um ein Metall und nicht um einen der bedeutendsten Rohstoffe der Finanzwelt handle. "Gold kann uns helfen, im Fall des Falles eine tragfähige Alternative zum ins Wanken geratenen Euro zu finden", untermauert Deimek die aktuelle Bedeutung der Barren.

"Doch ebendiese Sicherheit bietet Gold nur, wenn es tatsächlich verfügbar und greifbar ist. Auch hier treffen sich die Forderungen der FPÖ mit der Analyse Frank Schäfflers", wird Deimek konkret. Intransparente und undemokratische Notenbanken seien offenkundig ein Problem zumindest des deutschsprachigen Raumes. Die bestenfalls bemerkenswerte Informationspolitik der Bundesbank finde schließlich Parallelen in Österreich. "Die Achse Josef Pröll-Maria Fekter-Ewald Nowotny agierte in der Vergangenheit mehr als bedenklich. Rund um das Thema wurde eine Nebelwand aus Geheimniskrämerei und höchst merkwürdiger Öffentlichkeitsarbeit aufgezogen. Das Dienstverständnis Ewald Nowotnys scheint eher europäisch als eigenstaatlich geprägt zu sein", kritisiert Deimek sowohl Politik als auch Abgehobenheit des höchsten Nationalbankers.

Es sei bereits gelungen, das Thema zu positionieren und der Bevölkerung ein Sprachrohr zu verleihen. "Im Lauf der aktuellen Gesetzgebungsperiode werden wir uns des Themas verstärkt annehmen", kündigt Gerhard Deimek verstärkten Druck auf Michael Spindelegger und Ewald Nowotny an. "Gemeinsam mit unseren Freunden im Ausland und mit Verbündeten auf Ebene des Europaparlamentes werden wir das Geheimnis um die Goldreserven lüften", verspricht Deimek.

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