WKO-Vizepräsident Amann: Höhere Steuerlast gefährdet Wirtschaftsstandort!

Noch moderate Unternehmenssteuern können Belastungen durch Bürokratie nicht kompensieren!

Wien (OTS) - Die steuerliche Behandlung von Firmen wird trotz vergleichsweise moderater Unternehmenssteuersätze zunehmend unattraktiver für Investoren. Aus steuerlichen Gründen jedenfalls siedelt sich schon lange niemand mehr in Österreich an, so der Bundesobmann des RfW, WKÖ-Vizepräsident Fritz Amann, in einer Aussendung.

Amann dazu: "Der erste steuerliche Paukenschlag der neuen Regierung tritt am 1. März in Kraft. Geschröpft werde neben Autofahrern, Sekttrinkern und Rauchern, vor allem die Wirtschaft mit einigen hundert Millionen Euro mehr im Jahr. Der steuerliche Ideenwahn geht von Einschränkung der Gruppenbesteuerung und Gewinnfreibetrag bis zu den Topgehältern. Damit wird der Wirtschaftsstandort weiter an Attraktivität verlieren!"

Aus steuerlichen Gründen siedelt sich aber schon lange kein Unternehmen mehr in Österreich an. In Sachen Abgaben gilt unser Land nicht zu Unrecht als Hochsteuerland. Im internationalen Wettbewerbsranking des World Economic Forum etwa, in dem Österreich insgesamt auf Rang 16 liegt, findet sich die Alpenrepublik in Sachen steuerlicher Attraktivität auf dem blamablen Rang 122. Der Grund dafür, liegt nicht nur an vergleichsweise hoher Bürokratie und enormen Lohnnebenkosten, sondern auch an zahlreichen kleineren Steuern und Gebühren, die den Unternehmen das Leben erschweren. Ein Beispiel dafür ist die Gesellschaftssteuer, die die Zufuhr von Kapital ins Land bestraft. Am schlimmsten aber ist der Verwaltungsexzess, der heute schon dafür verantwortlich ist, dass Unternehmer mehr als 1.000 Stunden im Jahr gratis für den Staat arbeiten.

Die Wirtschaft braucht eine Entfesselung und zwar von der Versagerkoalition und ihrem Bürokratie- und Belastungswahn, so der WKÖ-Vizepräsident Fritz Amann abschließend. (Ende)mb

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