Rotkreuz-Hilfe in Haiti: Neue Häuser, Seuchenprävention und Katastrophenvorsorge

Am 12. Jänner jährt sich das Erdbeben in Haiti zum vierten Mal

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Auch vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben engagiert sich das Österreichische Rote Kreuz in Haiti. "In Zusammenarbeit mit unseren haitianischen und deutschen Rotkreuz-Kollegen ist es uns gelungen, die Lebensbedingungen von 3.000 Familien in der Gemeinde Leogane deutlich zu verbessern", berichtet Max Santner, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des Österreichischen Roten Kreuzes. Im Zuge des gemeinsamen Wiederaufbauprogramms wurden 2.600 temporäre Wohneinheiten für mehr als 13.000 Menschen sowie 3000 Latrinen errichtet. Darüber hinaus wurden zwei Gemeindezentren, drei Schulen und eine Universitätsfakultät gebaut, an der Errichtung einer weiteren Schule wird noch gearbeitet.

"Bei unseren Projekten geht es um weit mehr als den materiellen Wiederaufbau", sagt Santner. "Auch das Thema Seuchenprävention spielt nach wie vor eine große Rolle. Die Gefahr, dass sich die Cholera auf der Insel weiter ausbreitet, ist immer noch hoch. Im Projektgebiet wurden daher laufend Wasserstellen und sanitäre Anlagen errichtet sowie Hygieneschulungen durchgeführt." Haiti ist aufgrund der geographischen Lage stark erdbebengefährdet und wird häufig von Wirbelstürmen heimgesucht. "Die Menschen für mögliche weitere Katastrophen zu rüsten, war daher ebenfalls ein Schwerpunkt der Rotkreuz-Arbeit in den letzten Jahren", so Santner.

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