• 07.01.2014, 13:35:15
  • /
  • OTS0098 OTW0098

Kräftige Investitionen für Beschäftigung und Qualifizierung

Land Vorarlberg und AMS verstärken arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Utl.: Land Vorarlberg und AMS verstärken arbeitsmarktpolitische
Maßnahmen =

Bregenz (OTS/VLK) - Beschäftigungsperspektiven für junge Menschen,
Hilfe zum Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und Ausbau von
Qualifizierungsmaßnahmen - diese Schwerpunkte stehen auch 2014 im
Zentrum der gemeinsamen Anstrengungen des Landes Vorarlberg und des
Arbeitsmarktservice (AMS), informierten Landeshauptmann Markus
Wallner, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und AMS-Chef Anton
Strini im Pressefoyer am Dienstag, 7. Jänner 2014.

Rund 22,2 Millionen Euro sind für gemeinsame Projekte von Land und
AMS vorgesehen, das sind nochmals um 2,4 Millionen Euro mehr als im
Jahr 2013. Weitere Maßnahmen, die vom Land allein finanziert werden,
sind mit knapp 1,9 Millionen Euro dotiert. Zusammen mit den Mitteln,
die in ausschließlich vom AMS finanzierte Projekte fließen, stehen
2014 somit fast 47 Millionen Euro für arbeitsmarktpolitische
Maßnahmen in Vorarlberg zur Verfügung. Wesentliche Zielgruppen sind
Jugendliche (15 bis 25 Jahre), arbeitsmarktferne Personen sowie
Arbeitslose über 45 Jahre, erläuterte Landeshauptmann Wallner. Ein
weiteres wichtiges Ziel ist es, Arbeitslosen mit
Qualifizierungsbedarf mehr Chancen zu ermöglichen.

Im Jahr 2013 ist es in Vorarlberg zu einem neuerlichen
Beschäftigungsanstieg gekommen, die Zahl der unselbständig
Beschäftigten hat mit 151.400 einen Höchststand erreicht. Trotzdem
hat gleichzeitig auch die Arbeitslosigkeit zugenommen. Die
Arbeitslosenquote ist 2013 dadurch um 0,2 Prozentpunkte auf 5,8
Prozent angestiegen. Das ist im internationalen Vergleich relativ
wenig und auch deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt. Die
Jugendarbeitslosigkeit ist in Vorarlberg erfreulicherweise so niedrig
wie fast nirgends in Europa. Mit der Beschäftigungs- und
Ausbildungsgarantie des Landes gemeinsam mit dem AMS Vorarlberg
erhält jeder junge Mensch im Alter von 15 bis unter 25 Jahren, der
länger als drei Monate ohne Arbeit ist, innerhalb der nächsten drei
Monate ein Beschäftigungs- oder Ausbildungsangebot.

Trotzdem blicken Wallner und Landesstatthalter Rüdisser nicht
sorgenfrei auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation, da die Prognosen
erwarten lassen, dass die Zahl jobsuchender Menschen bis 2015
nochmals steigen wird. Dies vor allem deshalb, weil eine dynamische
Wirtschaftsregion immer mehr Arbeitsuchende anzieht und insbesondere,
weil gering qualifizierte Arbeitskräfte immer weniger nachgefragt
werden, so Rüdisser.

Deshalb setzen Land und AMS 2014 neben den bewährten Maßnahmen
auch zusätzliche neue Akzente, darunter eine Zielgruppenstiftung für
Personen mit Migrationshintergrund sowie das Beschäftigungsprojekt
"ComeBack+/2014", das befristete Lohnkostenzuschüsse für Unternehmen
und gemeinnützige Einrichtungen vorsieht, wenn diese arbeitslose
Frauen ab 45 bzw. Männer ab 50 Jahren einstellen. Es gehe darum, der
Verfestigung von Arbeitslosigkeit entschlossen entgegenzutreten,
sagte AMS-Chef Strini dazu.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel