• 07.01.2014, 11:56:35
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BV-Josefstadt: Arbeitsprogramm 2014 - Lebensqualität aktiv gestalten

Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mobilität, Umwelt sowie Kinder und Jugend

Utl.: Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mobilität, Umwelt sowie
Kinder und Jugend =

Wien (OTS) - "Letztes Jahr wurde die Josefstadt unter die zehn besten
Orte zum Leben in ganz Österreich gewählt. Mit den
Themenschwerpunkten Mobilität, Umwelt sowie Kinder und Jugend möchten
wir weiter an unserer Lebensqualität arbeiten und der attraktivste
Bezirk Wiens werden!" so Veronika Mickel-Göttfert, Bezirksvorsteherin
der Josefstadt.

Vorrang für Fußgänger, 1.000 Anrainerparkplätze für die
Josefstadt

Für Fußgänger soll die Querung des Josef-Matthias-Hauer-Platzes
erleichtert werden. Der Bezirk prüft daher eine gleichzeitige
Grünschaltung aller vier Fußgängerampeln. Um für die Sicherheit von
Schülerinnen und Schüler zu sorgen, kämpft Bezirksvorsteherin
Veronika Mickel-Göttfert für eine Ampel bei der Überquerung der
Josefstädter Straße im Bereich der Blindengasse. "Die Josefstadt
zeichnet sich durch kurze Wege aus. Deshalb ist es mir besonders
wichtig, die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger zu
verbessern", so Mickel-Göttfert.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Frage der Stellplatzsituation
im Bezirk. "Ich werde mit Nachdruck an der Ausdehnung des
Anrainerparkens arbeiten, sodass in Zukunft 1.000 Anrainerparkplätze
für die Josefstädterinnen und Josefstädter zur Verfügung stehen", so
Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert weiter. Der erste Schritt wird im
bestehenden Pilotgrätzl rund um das Theater in der Josefstadt
gesetzt. Hier wird die Anzahl der Anrainerparkplätze von 70 auf 140
verdoppelt.

Durch die veränderte Verkehrssituation auf der Mariahilfer Straße ist
das Verkehrsaufkommen im Bezirk deutlich gestiegen. "Anrainerinnen
und Anrainer klagen über den Anstieg von 1.000 Pkw in der
Lerchenfelder Straße, das ist ein Plus von 20 Prozent. Ich fordere
Maßnahmen von der Stadt Wien, die diese Entwicklung stoppen und nehme
dabei Vizebürgermeisterin Vassilakou in die Pflicht!", so
Mickel-Göttfert.

Öffnung des Palais Strozzi, Josefstädter Umweltcharta und
regionales Einkaufen

Die Öffnung des Innenhofes des Palais Strozzi steht weiterhin ganz
oben auf der Agenda der Bezirksvorstehung. Zunächst muss ein
Nachmieter gefunden werden, um die Frage der Öffnung der 2.000 m2
großen Grünfläche für die Josefstädterinnen und Josefstädter zu
klären. "Die Josefstädterinnen und Josefstädter wünschen sich schon
lange den Strozzipark. Bis ein neuer Mieter für das Palais Strozzi
gefunden wird, möchte ich darüber hinaus den Innenraum für kulturelle
Veranstaltungen öffnen", so die Bezirksvorsteherin der Josefstadt.

Ein Ziel im Themenbereich Umwelt ist die Erstellung der Josefstädter
Umweltcharta. "Als Klimaschutzbezirk müssen wir uns unserer
Verantwortung bewusst sein. Mit der Josefstädter Umweltcharta wollen
wir Richtlinien für diesen verantwortungsvollen Umgang mit unserer
Umwelt setzen, wie etwa in den Bereichen ökologisches Bauen,
Fassadenbegrünungen und zu Fuß gehen", so Mickel-Göttfert. Wichtig
für die Umwelt und Lebensqualität sind kurze Wege und somit das
Einkaufen in der Josefstadt. Daher gibt es ab 2014 die
"Josefstadt-Card". Mit dieser Karte erhält man in zahlreichen
Josefstädter Unternehmen attraktive Angebote und Ermäßigungen.

Kurze Wege erwarten sich die Josefstädterinnen und Josefstädter auch
bei Postdienstleistungen. "Wir haben über 1.500 Unterschriften gegen
die Schließung der Postfiliale Maria-Treu gesammelt. Im Jahr 2014
werden weitere Gespräche zum Erhalt des Standortes mit dem
Postmanagement geführt. Ich werde für den Erhalt der Filiale
kämpfen!", gibt sich Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert kämpferisch.

"Mit einem Wochenmarkt, bei dem heimische Spezialitäten und
Bio-Produkte angeboten werden, soll die gute Nahversorgung in der
Josefstadt noch attraktiver werden", so Mickel-Göttfert.

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Der dritte große Schwerpunkt liegt im Bereich Jugend. Hier wurden im
Dezember 2013 die Ergebnisse der Josefstädter Jugendstudie erstmalig
präsentiert. Das Ergebnis zeigt: Jugendliche möchten im Bezirk mehr
mitmischen. Daher gilt es die Teilhabe junger Menschen, neben dem
schon bestehenden Schüler- und Jugendparlament, weiter auszubauen.
"Ich möchte Jugendliche bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes,
wie etwa bei der Sportanlage Buchfeldgasse, im Jahr 2014 verstärkt
einbinden", so Mickel-Göttfert abschließend.

Weitere Vorhaben 2014:
-Josefstädter Bürger-Café um Probleme im Grätzel offen zu diskutieren

-Frauenspaziergänge rund um den internationalen Frauentag
-Bezirksführungen für Neuzugezogenen
-Fairtrade Schwerpunkt in Schulen und Pensionistenklubs
-Entfernung des Kebabstandes am Alser Spitz
-Optimierung des öffentlichen Verkehrs - Verbesserungen bei den
Linien 2 und 5

Das gesamte Arbeitsprogramm 2014 finden Sie auf www.mickel.at

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