BV-Josefstadt: Arbeitsprogramm 2014 - Lebensqualität aktiv gestalten

Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mobilität, Umwelt sowie Kinder und Jugend

Wien (OTS) - "Letztes Jahr wurde die Josefstadt unter die zehn besten Orte zum Leben in ganz Österreich gewählt. Mit den Themenschwerpunkten Mobilität, Umwelt sowie Kinder und Jugend möchten wir weiter an unserer Lebensqualität arbeiten und der attraktivste Bezirk Wiens werden!" so Veronika Mickel-Göttfert, Bezirksvorsteherin der Josefstadt.

Vorrang für Fußgänger, 1.000 Anrainerparkplätze für die Josefstadt

Für Fußgänger soll die Querung des Josef-Matthias-Hauer-Platzes erleichtert werden. Der Bezirk prüft daher eine gleichzeitige Grünschaltung aller vier Fußgängerampeln. Um für die Sicherheit von Schülerinnen und Schüler zu sorgen, kämpft Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert für eine Ampel bei der Überquerung der Josefstädter Straße im Bereich der Blindengasse. "Die Josefstadt zeichnet sich durch kurze Wege aus. Deshalb ist es mir besonders wichtig, die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger zu verbessern", so Mickel-Göttfert.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Frage der Stellplatzsituation im Bezirk. "Ich werde mit Nachdruck an der Ausdehnung des Anrainerparkens arbeiten, sodass in Zukunft 1.000 Anrainerparkplätze für die Josefstädterinnen und Josefstädter zur Verfügung stehen", so Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert weiter. Der erste Schritt wird im bestehenden Pilotgrätzl rund um das Theater in der Josefstadt gesetzt. Hier wird die Anzahl der Anrainerparkplätze von 70 auf 140 verdoppelt.

Durch die veränderte Verkehrssituation auf der Mariahilfer Straße ist das Verkehrsaufkommen im Bezirk deutlich gestiegen. "Anrainerinnen und Anrainer klagen über den Anstieg von 1.000 Pkw in der Lerchenfelder Straße, das ist ein Plus von 20 Prozent. Ich fordere Maßnahmen von der Stadt Wien, die diese Entwicklung stoppen und nehme dabei Vizebürgermeisterin Vassilakou in die Pflicht!", so Mickel-Göttfert.

Öffnung des Palais Strozzi, Josefstädter Umweltcharta und regionales Einkaufen

Die Öffnung des Innenhofes des Palais Strozzi steht weiterhin ganz oben auf der Agenda der Bezirksvorstehung. Zunächst muss ein Nachmieter gefunden werden, um die Frage der Öffnung der 2.000 m2 großen Grünfläche für die Josefstädterinnen und Josefstädter zu klären. "Die Josefstädterinnen und Josefstädter wünschen sich schon lange den Strozzipark. Bis ein neuer Mieter für das Palais Strozzi gefunden wird, möchte ich darüber hinaus den Innenraum für kulturelle Veranstaltungen öffnen", so die Bezirksvorsteherin der Josefstadt.

Ein Ziel im Themenbereich Umwelt ist die Erstellung der Josefstädter Umweltcharta. "Als Klimaschutzbezirk müssen wir uns unserer Verantwortung bewusst sein. Mit der Josefstädter Umweltcharta wollen wir Richtlinien für diesen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt setzen, wie etwa in den Bereichen ökologisches Bauen, Fassadenbegrünungen und zu Fuß gehen", so Mickel-Göttfert. Wichtig für die Umwelt und Lebensqualität sind kurze Wege und somit das Einkaufen in der Josefstadt. Daher gibt es ab 2014 die "Josefstadt-Card". Mit dieser Karte erhält man in zahlreichen Josefstädter Unternehmen attraktive Angebote und Ermäßigungen.

Kurze Wege erwarten sich die Josefstädterinnen und Josefstädter auch bei Postdienstleistungen. "Wir haben über 1.500 Unterschriften gegen die Schließung der Postfiliale Maria-Treu gesammelt. Im Jahr 2014 werden weitere Gespräche zum Erhalt des Standortes mit dem Postmanagement geführt. Ich werde für den Erhalt der Filiale kämpfen!", gibt sich Bezirksvorsteherin Mickel-Göttfert kämpferisch.

"Mit einem Wochenmarkt, bei dem heimische Spezialitäten und Bio-Produkte angeboten werden, soll die gute Nahversorgung in der Josefstadt noch attraktiver werden", so Mickel-Göttfert.

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Der dritte große Schwerpunkt liegt im Bereich Jugend. Hier wurden im Dezember 2013 die Ergebnisse der Josefstädter Jugendstudie erstmalig präsentiert. Das Ergebnis zeigt: Jugendliche möchten im Bezirk mehr mitmischen. Daher gilt es die Teilhabe junger Menschen, neben dem schon bestehenden Schüler- und Jugendparlament, weiter auszubauen. "Ich möchte Jugendliche bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes, wie etwa bei der Sportanlage Buchfeldgasse, im Jahr 2014 verstärkt einbinden", so Mickel-Göttfert abschließend.

Weitere Vorhaben 2014:
-Josefstädter Bürger-Café um Probleme im Grätzel offen zu diskutieren

-Frauenspaziergänge rund um den internationalen Frauentag -Bezirksführungen für Neuzugezogenen
-Fairtrade Schwerpunkt in Schulen und Pensionistenklubs
-Entfernung des Kebabstandes am Alser Spitz
-Optimierung des öffentlichen Verkehrs - Verbesserungen bei den Linien 2 und 5

Das gesamte Arbeitsprogramm 2014 finden Sie auf www.mickel.at

Rückfragen & Kontakt:

Bezirksvorstehung Josefstadt
01 4000 08 11

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