AMS Wien: Ältere Arbeitslose fördern, wo es sinnvoll ist

Menschen mit geringem Bildungsabschluss besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen

Wien (OTS) - Ein Artikel der Kronen Zeitung vom 7. Jänner 2014 berichtet von einem Kunden des AMS Wien, der nur zwei Monate vor seinem Pensionsantritt eine vom AMS finanzierte Schulung begonnen hat.

"Wir hätten uns den Fall sehr gern noch einmal angeschaut", sagt Winfried Göschl, stv. Landesgeschäftsführer des AMS Wien. Leider ist dem AMS Wien die Identität des im Artikel erwähnten Kunden nicht bekannt. "Wenn dieser Fall aber tatsächlich so gelaufen ist, dann ist ein Fehler passiert und wir zögern nicht, uns bei dem Herrn zu entschuldigen", betont Göschl.

Das AMS Wien hat im Vorjahr in fast 139.000 Fällen ein Bildungsangebot gefördert - auch und nicht zuletzt bei älteren Arbeitsuchenden. Der Grund: Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss sind besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. So ist fast ein Viertel aller Wienerinnen und Wienern mit maximal Pflichtschulabschluss derzeit arbeitslos.

"Unsere Aufgabe ist es, so vielen Menschen wie möglich einen höheren Abschluss zu ermöglichen, weil sie nur dadurch wieder in ein stabiles Beschäftigungsverhältnis kommen können", sagt Göschl.

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