ÖSV-Präsident bedient Homophobie anstatt Diskriminierung klare Absage zu erteilen

Kein Redeverbot für SportlerInnen, die Diskriminierungsfreiheit einfordern

Wien (OTS) - SOS Mitmensch übt scharfe Kritik an den Homophobie-Aussagen von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel im Wochenend-"Standard". "Der Präsident des Skiverbands bagatellisiert nicht nur die staatliche Diskriminierung Homosexueller in Russland, er bedient auch selbst homophobe Ressentiments. Weder stehen Homosexualität und Familie im Widerspruch zueinander, wie er behauptet, noch müsse man sich vor "Werbung für Homosexualität" fürchten, was auch immer Schröcksnadel darunter versteht", so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

Die Menschenrechtsorganisation fordert vom ÖSV eine klare Distanzierung von Homophobie. "Homophobie gehört aus der Welt verbannt und die Sportwelt sollte Vorbild in Sachen Diskriminierungsfreiheit sein, nicht Nachzüglerin", betont Pollak. "Darüber hinaus darf es bei den Olympischen Spielen auch nicht, wie von Schröcksnadel andeutungsweise in den Raum gestellt, zu einem Redeverbot für SportlerInnen kommen, wenn es darum geht, Diskriminierungsfreiheit einzufordern."

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