• 03.01.2014, 11:39:03
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"Universum"-Zweiteiler auf der Spur des "Mythos Kongo"

Am 7. und 14. Jänner um 20.15 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 7. und 14. Jänner um 20.15 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Der Kongo entspringt in mehreren kleinen Quellgewässern
im Norden Sambias und wird auf seinem Weg zum Atlantik - gemessen an
seinen Wassermassen - zum zweitgrößten und tiefsten Fluss der Erde.
Für die Einheimischen ist der Kongo der "Fluss, der alle Flüsse
verschluckt". Die zweiteilige "Universum"-Dokumentation "Mythos
Kongo" gibt am Dienstag, dem 7. und 14. Jänner 2014, jeweils um 20.15
Uhr in ORF 2 spektakuläre Einblicke ins dichte Dschungel-Herz
Afrikas. Thomas Behrends Zweiteiler nimmt das TV-Publikum mit auf
eine spannende Reise in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten
Regionen unserer Erde und macht die Bedeutung dieses Wassersystems
für das riesige Gebiet Zentralafrikas deutlich.

Einmal im Jahr ist die Quellregion des Kongos die Arena für eines der
größten Tierspektakel der Welt: Millionen von Flughunden belagern ein
kleines Stück Urwald, um sich an süßen, energiereichen Früchten zu
laben. Auf seiner Reise durchs Zentrum Afrikas wird der Fluss immer
riesiger und mächtiger - und mit ihm seine Tiere: Im dichten Papyrus
lauert der legendenumwobene Schuhschnabel, meterlange Pythons dringen
auf ihren Beutezügen bis in mächtige Baumkronen vor, im Wasser
streiten trotzige Nilpferdbullen um die Vorherrschaft im Rudel.

Seine spätere Wucht und Kraft ist dem Fluss nicht anzusehen, wenn er
als Chambeshi im Norden Sambias entspringt. Der Chambeshi fließt nach
Bangweulu, in ein gigantisches Sumpfgebiet. Verdeckt im Dickicht,
kaum zu sehen und fast unbewegt pirscht dort der Schuhschnabel, der
größte Schreitvogel der Erde: Mit einem Satz stürzt er nach vorn und
rammt seinen Schnabel ins Wasser. Ein Lungenfisch ist sein Opfer -
ohne zu kauen verschluckt er den Fisch im Ganzen. Steht der
Schuhschnabel aufrecht, ist er fast so groß wie ein Mensch.

Die Tiere am Kongo müssen sich an extreme Lebensbedingungen anpassen,
um überleben zu können. So hat hier die Evolution einzigartige und
kaum bekannte Lebensformen hervorgebracht: Fische mit Lungen und
Flügeln - oder ganz einfach Fische, die zu Lande nach Beute jagen.

Dem Fluss folgend geht es in den Dschungel im Südosten der
Demokratischen Republik Kongo. Hinter Kisangani wird der Kongo breit
und ruhig, haushohe Sandinseln trotzen dem wasserreichen Strom.
Durchzogen von weiteren, kleinen Urwaldflüssen bilden sie eigene
Habitate und Lebensräume. Exotisch und fremd anmutende Kreaturen wie
der Schmetterlingsfisch oder der Aalwels haben ihre eigenen
Strategien entwickelt, um in diesen extrem nährstoffarmen Gewässern
zu überleben.

Der Kongo-Fluss speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier
liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an
einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga-Bai. Mit ihnen kommen
unzählige andere Waldbewohner. Was diesen Ort so besonders macht, ist
ein weiteres Geheimnis des "Flusses, der alle Flüsse verschluckt".

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

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