• 02.01.2014, 11:15:14
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Mieten in Wien werden auch 2014 auf stabilem Niveau bleiben

Neues gerechteres Mietrecht soll dynamisch sein und für alle gelten

Utl.: Neues gerechteres Mietrecht soll dynamisch sein und für alle
gelten =

Wien (OTS) - Das Mietniveau in Wien bei Neuvermietungen hat sich im
vergangenen Jahr auf einem stabilen Niveau gehalten und auch 2014
wird sich daran nicht viel ändern. Michael Pisecky, Obmann der
Fachgruppe Wien der Immobilientreuhänder der Wirtschaftskammer: "Seit
dem Frühjahr 2013 ist in der Bundeshauptstadt ein eindeutiger Trend
zu einer Abflachung des Mietniveaus erkennbar. Vor allem bei Mieten
über der 1.000 Euro Marke wird es immer schwieriger Mieter zu finden,
was dazu führt, dass vor allem größere Wohnungen sogar billiger
werden. Das beweist, dass der Markt auch im Wohnbereich weiterhin
funktioniert. 2014 wird voraussichtlich lediglich die mit 1.1.2014 in
Kraft getretene Erhöhung der Gebühren für Wasser, Kanal und
Müllabfuhr zu einem Anstieg der durchschnittlichen Bruttomieten
führen!"

Wer eine günstige Wohnung sucht, muss schnell sein und den
Markt beobachten

Mietwohnungen mit einer Miethöhe von 500 Euro bis 800 Euro sind in
Wien nach wie vor sehr gefragt. Liegt die Miethöhe zwischen 800 Euro
und 1.000 Euro, dauert die Suche nach einem Mieter schon länger, bei
Mietwohnungen über 1.000 Euro müssen Makler bzw. Vermieter oft
mehrere Wochen oder sogar Monate Suche bzw. Leerstehen in Kauf
nehmen.

Pisecky: "Günstige Wohnungen sind oft nur wenigen Stunden in den
Online-Plattformen. Wer danach sucht, sollte schnell sein und laufend
die Angebote beobachten!" Kurzfristige Vergleiche von
Immobilienportalen zeigen daher auch oft ein verfälschtes Bild, da
sie nur einen Teil des Gesamtmarktes beleuchten und vor allem teurere
Wohnungen eine lange Verweildauer auf diesen Portalen haben.

Nur ein Mietrecht das für alle gilt, kann auch gerecht sein

Ein neues Mietrecht, das in den kommenden Monaten entwickelt wird,
sollte für alle, also auch bestehende Mietverträge, gelten.
Gleichzeitig sollte es ein dynamisches System sein, mit dem man
rasch auf die jeweilige Marktsituation reagieren kann. Pisecky dazu:
"Derzeit ist es in Wien selbst in ein und demselben Mietshaus
möglich, dass jeder Mieter einen anderen Quadratmeterpreis an
Mietzins bezahlt und aufgrund verschiedener Zeitpunkte der
Mietvertragsunterzeichnung unterschiedliche Preisregelungen gelten.
Zusätzlich unterscheidet sich die Miethöhe je nach Baugenehmigung von
Haus zu Haus. Vor allem bei alten Mietverträgen bestehen derzeit
große Privilegien. Das führt zu Ungerechtigkeiten, die in einem neuen
Mietrecht beseitigt werden sollten. Ein gerechtes Mietrecht kann nur
für alle gelten, also auch für bestehende Mietverträge.

Zugleich sollte die Mietpreisbildung marktnahe erfolgen, damit
Umgehungen verhindert werden. Und es sollte möglich sein rasch auf
sich verändernde Marktgegebenheiten reagieren zu können. Auf
Jahrzehnte festgeschriebene Regelungen führen mittelfristig
automatisch zu Ungerechtigkeiten!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BTT

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