- 01.01.2014, 13:22:00
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- OTS0026 OTW0026
Bures zu Verkehrsunfallbilanz 2013: Konsequente Verkehrssicherheitsarbeit zahlt sich aus
Historischer Tiefstand bei tödlichen Verkehrsunfällen
Utl.: Historischer Tiefstand bei tödlichen Verkehrsunfällen =
Wien (OTS/BMVIT) - Erfreut zeigt sich Verkehrsministerin Doris Bures
über den positiven Trend in der Verkehrssicherheit: "Österreichs
Straßen sind so sicher wie noch nie - das ist eine gute Entwicklung
und auch darauf zurückzuführen, dass wir konsequente Arbeit für mehr
Verkehrssicherheit leisten. Aber: Jeder im Straßenverkehr getötete
oder verletzte Mensch ist einer zu viel und darum werden wir weiter
an unserem Ziel arbeiten, bis 2020 zu einem der sichersten Länder
Europas zu werden. Zentrale Stellschrauben sind dabei die konsequente
Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogramms, die Verbesserung der
Verkehrsinfrastruktur und der weitere Ausbau der sicheren
öffentlichen Verkehrsmittel, die weite Teile der Bevölkerung vom
Autoverkehr unabhängiger machen." Besonderen Stellenwert hat für die
Verkehrsministerin die Sicherheit der schwächeren
VerkehrsteilnehmerInnen: "Besonders auf Kinder und RadfahrerInnen
werde wir unser Augenmerk richten, das haben wir auch im neuen
Regierungsprogramm so vorgesehen." ****
Deutlicher Rückgang bei Toten und Verletzten
2013 verloren 453 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben. Das ist ein
historischer Tiefststand: Verunglückten im Jahr 1972 knapp 3.000
Menschen und Ende der 1990er-Jahre jährlich noch mehr als 1.000
Menschen auf Österreichs Straßen tödlich, so ist diese Zahl seither
konsequent und heuer erstmals auf unter 500 gesunken.
Dafür sind mehrere Faktoren maßgeblich:
* Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm hat das bmvit eine
Verkehrssicherheitsstrategie mit klaren Zielsetzungen vorgelegt:
Österreich soll bis 2020 zu den sichersten Ländern Europas gehören.
* Der technische Fortschritt und die sicherere Ausgestaltung der
Verkehrsinfrastruktur tragen wesentlich dazu bei, Autos und Straßen
sicherer und fehlerverzeihender zu machen.
* Durch die stärkere Inanspruchnahme von öffentlichen Verkehrsmitteln
erhöht sich die Sicherheit im täglichen Verkehr weiter. Prognosen
gehen davon aus, dass z.B. die Zahl der mit der Bahn zurückgelegten
Kilometer bis 2025 um ein Drittel steigen wird.
Autobahnen und Schnellstraßen: Jeder zweite investierte Euro
fließt in die Sicherheit
Gerade auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wird Sicherheit
groß geschrieben. Derzeit wird jeder zweite investierte Euro für mehr
Verkehrssicherheit aufgewendet. Schwerpunkte werden dabei
insbesondere auf die Tunnelsicherheit und die fehlerverzeihende
Gestaltung von Straße und Straßenbelag gelegt. Deshalb sind
Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen besonders sicher. Die
Autobahnen und Schnellstraßen machen nur zwei Prozent aller Straßen
in Österreich aus, bewältigen aber 40 Prozent des gesamten Verkehrs.
Der Anteil an den Unfällen insgesamt beträgt jedoch nur rund fünf
Prozent. Zum Vergleich: 2001 wies die Verkehrsunfallstatistik auf
Autobahnen und Schnellstraßen noch 179 Verkehrstote aus, 2013 gibt es
mit 37 Toten einen historischen Tiefststand.
Auch mehrere gesetzliche Neuerungen haben in den vergangenen Jahren
dazu beigetragen, Österreichs Straßen sicherer zu machen:
* So wurden die Strafen für Alko-Lenker erhöht und der
Führerscheinentzug verlängert, außerdem gibt es nun bessere
Möglichkeiten, Extremraser von den Straßen fernzuhalten.
* Auch für Radfahrer hat sich einiges verbessert, so hat sich die
Radhelmpflicht für Kinder bewährt, die Helmtragequote bei
Unter-12-Jährigen hat sich innerhalb eines Jahres von 65 auf 86
Prozent erhöht.
* Knapp zwei Jahre nach der Einführung wird die Rettungsgasse auf
Autobahnen weithin akzeptiert. Bereits ein Jahr nach der Einführung
wussten 94 Prozent, wie die Rettungsgasse zu bilden ist und 82
Prozent hielten die Maßnahme für sinnvoll.
* Kindersicherheit wird von Verkehrsministerin Bures groß
geschrieben: Bereits 2009 wurden gezielte Maßnahmen für mehr
Sicherheit von Kindern im Auto vorgestellt: Werden Kinder im Auto
nicht richtig gesichert, müssen die FahrzeuglenkerInnen ein Coaching
absolvieren. Außerdem werden Eltern bereits frühzeitig über die
richtige Kindersicherung im Kfz informiert.
Unerlässlich für die Steigerung der Verkehrssicherheit sind
begleitende Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung sowie
Verkehrssicherheitsprojekte. Einige Highlights:
* Das Jahr 2013 stand im Zeichen der Rücksichtnahme auf Kinder im
Straßenverkehr. Mit der Kampagne "Kinder sehen die Welt anders"
wurden mehr als fünf Millionen ÖsterreicherInnen erreicht, allein im
Internet wurde der dramatische Werbespot mehr als 100.000 mal
angeklickt. Auch nach Ende der Kampagne können unter
www.facebook.com/Kinder.sehen.die.Welt.anders wertvolle Tipps und
Infos für mehr Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr abgerufen
werden.
* Über den Verkehrssicherheitsfonds werden Projekte für mehr
Verkehrssicherheit gefördert. Erfolgsversprechend sind insbesondere
Peer-Projekte, die Jugendliche vor den Gefahren von Alkohol im
Straßenverkehr warnen und sogenannte Alkolocks -
Wegfahrsperren - die bei Berufskraftfahrern bereits erfolgreich
getestet wurden.
* Gerade Motorrad- und MopedfahrerInnen gehören im Straßenverkehr zu
den gefährdeten Gruppen: Darum wurde die Ausbildung reformiert und
die Zahl der Fahrstunden erhöht, um mehr Fahrpraxis zu erlangen und
die richtige Fahrtechnik zu beherrschen.
* Rasche Erste Hilfe ist eine wichtige Komponente für mehr
Verkehrssicherheit. Deshalb hat das bmvit eigene Erste-Hilfe-Karten
fürs Handschuhfach oder die Sonnenblende aufgelegt. Diese können im
bmvit-Servicebüro unter 0800 21 53 59 bestellt werden.
Für 2014 steht eine Fortführung der erfolgreichen
Verkehrssicherheitsarbeit ins Haus. "Wir werden die weiteren Schritte
im Verkehrssicherheitsprogramm konsequent umsetzen. Denn wir haben
ein großes Ziel und wollen im Jahr 2020 behaupten können,
europäischer Spitzenreiter in punkto Verkehrssicherheit zu sein", so
Bures abschließend.
Bures zu Verkehrsunfallbilanz 2013: Konsequente
Verkehrssicherheitsarbeit zahlt sich aus
Utl.: Historischer Tiefstand bei tödlichen Verkehrsunfällen
Erfreut zeigt sich Verkehrsministerin Doris Bures über den positiven
Trend in der Verkehrssicherheit: "Österreichs Straßen sind so sicher
wie noch nie - das ist eine gute Entwicklung und auch darauf
zurückzuführen, dass wir konsequente Arbeit für mehr
Verkehrssicherheit leisten. Aber: Jeder im Straßenverkehr getötete
oder verletzte Mensch ist einer zu viel und darum werden wir weiter
an unserem Ziel arbeiten, bis 2020 zu einem der sichersten Länder
Europas zu werden. Zentrale Stellschrauben sind dabei die konsequente
Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogramms, die Verbesserung der
Verkehrsinfrastruktur und der weitere Ausbau der sicheren
öffentlichen Verkehrsmittel, die weite Teile der Bevölkerung vom
Autoverkehr unabhängiger machen." Besonderen Stellenwert hat für die
Verkehrsministerin die Sicherheit der schwächeren
VerkehrsteilnehmerInnen: "Besonders auf Kinder und RadfahrerInnen
werde wir unser Augenmerk richten, das haben wir auch im neuen
Regierungsprogramm so vorgesehen." ****
Deutlicher Rückgang bei Toten und Verletzten
2013 verloren 453 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben. Das ist ein
historischer Tiefststand: Verunglückten im Jahr 1972 knapp 3.000
Menschen und Ende der 1990er-Jahre jährlich noch mehr als 1.000
Menschen auf Österreichs Straßen tödlich, so ist diese Zahl seither
konsequent und heuer erstmals auf unter 500 gesunken.
Dafür sind mehrere Faktoren maßgeblich:
* Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm hat das bmvit eine
Verkehrssicherheitsstrategie mit klaren Zielsetzungen vorgelegt:
Österreich soll bis 2020 zu den sichersten Ländern Europas gehören.
* Der technische Fortschritt und die sicherere Ausgestaltung der
Verkehrsinfrastruktur tragen wesentlich dazu bei, Autos und Straßen
sicherer und fehlerverzeihender zu machen.
* Durch die stärkere Inanspruchnahme von öffentlichen Verkehrsmitteln
erhöht sich die Sicherheit im täglichen Verkehr weiter. Prognosen
gehen davon aus, dass z.B. die Zahl der mit der Bahn zurückgelegten
Kilometer bis 2025 um ein Drittel steigen wird.
Autobahnen und Schnellstraßen: Jeder zweite investierte Euro
fließt in die Sicherheit
Gerade auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wird Sicherheit
groß geschrieben. Derzeit wird jeder zweite investierte Euro für mehr
Verkehrssicherheit aufgewendet. Schwerpunkte werden dabei
insbesondere auf die Tunnelsicherheit und die fehlerverzeihende
Gestaltung von Straße und Straßenbelag gelegt. Deshalb sind
Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen besonders sicher. Die
Autobahnen und Schnellstraßen machen nur zwei Prozent aller Straßen
in Österreich aus, bewältigen aber 40 Prozent des gesamten Verkehrs.
Der Anteil an den Unfällen insgesamt beträgt jedoch nur rund fünf
Prozent. Zum Vergleich: 2001 wies die Verkehrsunfallstatistik auf
Autobahnen und Schnellstraßen noch 179 Verkehrstote aus, 2013 gibt es
mit 37 Toten einen historischen Tiefststand.
Auch mehrere gesetzliche Neuerungen haben in den vergangenen Jahren
dazu beigetragen, Österreichs Straßen sicherer zu machen:
* So wurden die Strafen für Alko-Lenker erhöht und der
Führerscheinentzug verlängert, außerdem gibt es nun bessere
Möglichkeiten, Extremraser von den Straßen fernzuhalten.
* Auch für Radfahrer hat sich einiges verbessert, so hat sich die
Radhelmpflicht für Kinder bewährt, die Helmtragequote bei
Unter-12-Jährigen hat sich innerhalb eines Jahres von 65 auf 86
Prozent erhöht.
* Knapp zwei Jahre nach der Einführung wird die Rettungsgasse auf
Autobahnen* akzeptiert. Bereits ein Jahr nach der Einführung wussten
94 Prozent, wie die Rettungsgasse zu bilden ist und 82 Prozent
hielten die Maßnahme für sinnvoll.
* Kindersicherheit wird von Verkehrsministerin Bures groß
geschrieben: Bereits 2009 wurden gezielte Maßnahmen für mehr
Sicherheit von Kindern im Auto vorgestellt: Werden Kinder im Auto
nicht richtig gesichert, müssen die FahrzeuglenkerInnen ein Coaching
absolvieren. Außerdem werden Eltern bereits frühzeitig über die
richtige Kindersicherung im Kfz informiert.
Unerlässlich für die Steigerung der Verkehrssicherheit sind
begleitende Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung sowie
Verkehrssicherheitsprojekte. Einige Highlights:
* Das Jahr 2013 stand im Zeichen der Rücksichtnahme auf Kinder im
Straßenverkehr. Mit der Kampagne "Kinder sehen die Welt anders"
wurden mehr als fünf Millionen ÖsterreicherInnen erreicht, allein im
Internet wurde der dramatische Werbespot mehr als 100.000 mal
angeklickt. Auch nach Ende der Kampagne können unter
www.facebook.com/Kinder.sehen.die.Welt.anders wertvolle Tipps und
Infos für mehr Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr abgerufen
werden.
* Über den Verkehrssicherheitsfonds werden Projekte für mehr
Verkehrssicherheit gefördert. Erfolgsversprechend sind insbesondere
Peer-Projekte, die Jugendliche vor den Gefahren von Alkohol im
Straßenverkehr warnen und sogenannte Alkolocks -
Wegfahrsperren - die bei Berufskraftfahrern bereits erfolgreich
getestet wurden.
* Gerade Motorrad- und MopedfahrerInnen gehören im Straßenverkehr zu
den gefährdeten Gruppen: Darum wurde die Ausbildung reformiert und
die Zahl der Fahrstunden erhöht, um mehr Fahrpraxis zu erlangen und
die richtige Fahrtechnik zu beherrschen.
* Rasche Erste Hilfe ist eine wichtige Komponente für mehr
Verkehrssicherheit. Deshalb hat das bmvit eigene Erste-Hilfe-Karten
fürs Handschuhfach oder die Sonnenblende aufgelegt. Diese können im
bmvit-Servicebüro unter 0800 21 53 59 bestellt werden.
Für 2014 steht eine Fortführung der erfolgreichen
Verkehrssicherheitsarbeit ins Haus. "Wir werden die weiteren Schritte
im Verkehrssicherheitsprogramm konsequent umsetzen. Denn wir haben
ein großes Ziel und wollen im Jahr 2020 behaupten können,
europäischer Spitzenreiter in punkto Verkehrssicherheit zu sein", so
Bures abschließend.
(Schluss)
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