ASFINAG: 2013 historischer Tiefstand bei tödlichen Unfällen auf Autobahnen

Mit 37 gab es so wenig Verkehrstote wie noch nie; Rückgang um mehr als 40 Prozent

Wien (OTS) - Die vorläufige Unfallbilanz 2013 für die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen weist einen historischen Tiefstand bei der Zahl der Verkehrstoten aus. Nach 64 tödlich Verunglückten im Jahr davor, konnte 2013 ein Rückgang um mehr als 40 Prozent auf 37 tödlich Verunglückte verzeichnet werden. Zum Vergleich: 2001 wies diese traurige Statistik noch 179 Verkehrstote aus. "Jedes Unfallopfer ist eines zu viel, jeder Verkehrstote eine Tragödie", sagen die ASFINAG-Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl. "Deshalb investieren wir jedes Jahr jeden zweiten Euro aus dem Bauprogramm in Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit."

Tunnelsicherheit und Rastplätze

Ein Schwerpunkt bei der Errichtung "sicherer Infrastruktur" ist zum Beispiel der Bau zweiter Tunnelröhren, Gegenverkehrsbereiche in Tunnelanlagen wie bei Bosruck-, Gleinalmtunnel oder der Tunnelkette Klaus (alle A 9 Pyhrn Autobahn) sollen damit bald der Vergangenheit angehören. Zusätzlich investiert die ASFINAG auch in die technische Ausrüstung der Tunnel. Bis 2018 stehen allein für Tunnelsicherheitsmaßnahmen mehr als 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Errichtung von Rastplätzen, um allen Verkehrsteilnehmern bei längeren Fahrten ausreichend Gelegenheit für Pausen zu ermöglichen, und Unfälle durch Übermüdung dadurch zu verhindern. 42 dieser ASFINAG-Rastplätze sind bereits in Betrieb.

Eine genaue Auswertung der Unfallursachen wird in der ersten Jänner-Hälfte vorliegen. Im Vorjahr waren Auffahrunfälle, vielfach auch wegen Übermüdung, die häufigste Unfallursache.

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