- 01.01.2014, 12:53:28
- /
- OTS0023 OTW0023
ASFINAG: 2013 historischer Tiefstand bei tödlichen Unfällen auf Autobahnen
Mit 37 gab es so wenig Verkehrstote wie noch nie; Rückgang um mehr als 40 Prozent
Utl.: Mit 37 gab es so wenig Verkehrstote wie noch nie; Rückgang um
mehr als 40 Prozent =
Wien (OTS) - Die vorläufige Unfallbilanz 2013 für die
österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen weist einen
historischen Tiefstand bei der Zahl der Verkehrstoten aus. Nach 64
tödlich Verunglückten im Jahr davor, konnte 2013 ein Rückgang um mehr
als 40 Prozent auf 37 tödlich Verunglückte verzeichnet werden. Zum
Vergleich: 2001 wies diese traurige Statistik noch 179 Verkehrstote
aus. "Jedes Unfallopfer ist eines zu viel, jeder Verkehrstote eine
Tragödie", sagen die ASFINAG-Vorstände Alois Schedl und Klaus
Schierhackl. "Deshalb investieren wir jedes Jahr jeden zweiten Euro
aus dem Bauprogramm in Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit."
Tunnelsicherheit und Rastplätze
Ein Schwerpunkt bei der Errichtung "sicherer Infrastruktur" ist
zum Beispiel der Bau zweiter Tunnelröhren, Gegenverkehrsbereiche in
Tunnelanlagen wie bei Bosruck-, Gleinalmtunnel oder der Tunnelkette
Klaus (alle A 9 Pyhrn Autobahn) sollen damit bald der Vergangenheit
angehören. Zusätzlich investiert die ASFINAG auch in die technische
Ausrüstung der Tunnel. Bis 2018 stehen allein für
Tunnelsicherheitsmaßnahmen mehr als 1,5 Milliarden Euro zur
Verfügung. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Errichtung von
Rastplätzen, um allen Verkehrsteilnehmern bei längeren Fahrten
ausreichend Gelegenheit für Pausen zu ermöglichen, und Unfälle durch
Übermüdung dadurch zu verhindern. 42 dieser ASFINAG-Rastplätze sind
bereits in Betrieb.
Eine genaue Auswertung der Unfallursachen wird in der ersten
Jänner-Hälfte vorliegen. Im Vorjahr waren Auffahrunfälle, vielfach
auch wegen Übermüdung, die häufigste Unfallursache.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ASF






