ORF-Neujahrs-"matinee" mit Neujahrskonzert 2014, Dirigentenporträt, Musikverein-Doku und mehr

Ab 9.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Mit dem berühmtesten und weltweit erfolgreichsten Klassik-Event, dem "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker", startet der ORF auch am 1. Jänner 2014 traditionell in das neue Programmjahr: Österreichs musikalischen Gruß an die Welt, der diesmal von knapp 100 Ländern rund um den Erdball übernommen wird, erklingt live um 11.15 Uhr in ORF 2 sowie in Ö1. Zur Einstimmung auf das Konzert der Konzerte, des zum zweiten Mal von Daniel Barenboim geleitet wird, bringt ORF 2 am Neujahrstag das Dirigentenporträt "Wege zur Musik mit Daniel Barenboim" (9.55 Uhr) sowie die Dokumentation "Goldene Klänge - Der Musikverein Wien" von Felix Breisach (10.30 Uhr). Der ebenfalls von Breisach gestaltete Film zur Konzertpause - "Backstage - Das Neujahrskonzert 2014" - ist für ca. 11.50 Uhr geplant. Das Konzert endet um ca. 13.45 Uhr. Die ORF-"matinee" am Neujahrstag beginnt bereits um 9.05 Uhr mit der Dokumentation "Der Mehlspeis-Adel" von Maria M. Koller - ein filmischer Hochgenuss mit kulturhistorischen Zutaten.

Die Sendungen in chronologischer Reihenfolge:

"Der Mehlspeis-Adel" (9.05 Uhr)

Der erste Fernsehtag des neuen Jahres beginnt in ORF 2 ganz kulinarisch mit himmlischen Leckereien, denen Maria Koller in ihrer Dokumentation über den "Mehlspeis-Adel" filmisch eine Krone aufsetzt. Naschkatzen und solche, die es noch werden wollen, werden hierzulande bestens bedient - die hohe Kunst der Wiener Mehlspeisküche feiert gerade in den Tagen um Silvester Hochsaison für Touristen aus aller Welt. Nirgendwo sonst kommt die Sinnlichkeit und Genussfreudigkeit der Österreicherinnen und Österreicher besser zum Ausdruck als in ihrer reichen Mehlspeisen-Kultur.

"Wege zur Musik mit Daniel Barenboim" (9.55 Uhr)

Kaum ein anderer Musiker der Gegenwart schafft es die Entstehung und Bedeutung von Musik so begeisternd und anschaulich zu vermitteln, wie Daniel Barenboim. Kurz bevor er beim nachfolgenden Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker zum Taktstock greift, zeigt ein Porträt die Welt des charismatischen Dirigenten, der das zeitgenössische Musikgeschehen auf vielseitige Art und Weise prägt. Ob als Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin, als Musikdirektor der Mailänder Scala oder als Pianist: Barenboims Auftritte stehen für höchsten künstlerischen Anspruch. Als Leiter des West-Eastern Divan Orchestra ist er zudem eine gewichtige Stimme im Friedensprozess zwischen Israel und Palästina. Nicht nur die Präsentation klassischer Musik als Dirigent und Pianist liegt ihm am Herzen, sondern auch die Vermittlung ihrer Bedeutung und Entstehung besonders für junge Menschen.
Im Film "Wege zur Musik mit Daniel Barenboim" hat Regisseur Paul Smaczny den Maestro zwei Jahre lang auf seinen Reisen begleitet - bei den Workshops in Pilas bei Sevilla, in denen er mit den Mitgliedern des West-Eastern Divan Orchestra (dessen Leiter er ist) seinen Beethoven-Zyklus erarbeitet hat, und nach Kairo, wo der Maestro erstmals mit Musikern des Cairo Symphony Orchestra zusammengearbeitet hat. Den Szenen zwischen Proben, Konzerten und schwierigen Grenzübergängen werden im Film Interviews mit Persönlichkeiten aus Musik und Politik gegenübergestellt, darunter Joschka Fischer und Pierre Boulez. Sie sprechen offen und kritisch über die Wirkung und Möglichkeiten der Musik. Schlüsselpunkt ist auch hier die Art der Kommunikation von Menschen mit unterschiedlicher Weltsicht.

"Goldene Klänge - Der Musikverein Wien" (10.30 Uhr)

Musikvereine gibt es viele. Den Musikverein, das "Gebäude der Gesellschaft der Musikfreunde" - so der offizielle Titel, gibt es nur einmal. Musikfreundinnen und -freunde auf der ganzen Welt kennen ihn als Zentrum des internationalen Konzertlebens. Der Film von Felix Breisach führt durch den von Theophil Hansen errichteten Prachtbau, der am 6. Jänner 1870 eröffnet wurde. So liegt zum Beispiel unter dem Dach des Musikvereins das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde, das mit seinen Schätzen zu einer der fünf größten und wichtigsten Musiksammlungen der Welt gehört. Die Bedeutung des Hauses wird unterstrichen durch zahlreiche Interviews, u. a. mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern und natürlich den Wiener Philharmonikern, die den Musikverein als ihre Heimstätte betrachten.

"Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker" (11.15 Uhr)

Live um 11.15 in ORF 2 und Ö1 überträgt der ORF aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins das "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2014" (Wiederholung: am 1. Jänner um 20.15 Uhr in ORF III Kultur und Information, am 6. Jänner um 10.00 Uhr in ORF 2, am 4. Jänner um 20.15 Uhr in 3sat). Neben Kompositionen der Strauß-Familie werden u. a. auch Werke von Joseph Lanner und des Jahresregenten 2014, Richard Strauss, erklingen. ORF 2 präsentiert das Konzert, das nach seinem erfolgreichen Einstand 2009 zum zweiten Mal von Maestro Daniel Barenboim geleitet wird, wieder in bester High-Definition-Qualität und in Dolby Digital 5.1., diesmal übertragen von 16 Kameras. Für die Bildregie der bisher 56. ORF-Übertragung des weltweit erfolgreichsten Klassik-Events zeichnet erstmals Michael Beyer verantwortlich, der bisher u. a. schon beim "Sommernachtskonzert" der Wiener Philharmoniker sowie mehrfach bei den Neujahrskonzertballetten für brillante ORF-Bilder sorgte. Die beiden Balletteinlagen zum diesjährigen Konzert -der Walzer "Die Romantiker" von Joseph Lanner und die Polka "Pizzicati" aus dem Ballett "Sylvia" von Léo Delibes - wurden unter seiner Regie bereits im September aufgezeichnet. Darüber hinaus steuert der ORF eine überraschende Live-Darbietung des "Donauwalzers" bei: Die beiden österreichischen Weltklasse-Profitänzer Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov werden mit einer kunstvollen Variante des Wienerischsten aller Gesellschaftstänze elegant durch den Musikverein schweben. Durch das Programm der ORF-Konzertübertragung führt wieder Barbara Rett.

Der ORF-Film zur Pause: "Backstage - Das Neujahrskonzert 2014" (ca. 11.50 Uhr)

Der traditionelle ORF-Film in der Konzertpause kommt diesmal von Felix Breisach: Unter dem bezeichnenden Titel "Backstage - Das Neujahrskonzert 2014" wirft der Filmemacher einen Blick hinter die Kulissen des weltberühmten Kulturereignisses. Über fast ein Jahr erstrecken sich die Vorbereitungen dazu: Breisach verfolgt mit der Kamera u. a. die Arbeit an den außergewöhnlichen Kostümkreationen des Hauses Westwood, die ersten Proben des Orchesters sowie die Produktion der beiden von Ashley Page choreographierten Tanzeinlagen im prunkvollen Stadtpalais Liechtenstein. Der Film zeigt den enormen Einsatz der ORF-Technik und auch den großen Arbeitsaufwand, der nötig ist, um den Musikverein mit der Blumenpracht zu schmücken. Die rund 25-minütige Produktion ist ganz aktuell und wird daher erst letzter Minute vor der Live-Übertragung des "Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker" fertiggestellt.

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