- 30.12.2013, 12:43:07
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ORF-Neujahrs-"matinee" mit Neujahrskonzert 2014, Dirigentenporträt, Musikverein-Doku und mehr
Ab 9.05 Uhr in ORF 2
Utl.: Ab 9.05 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Mit dem berühmtesten und weltweit erfolgreichsten
Klassik-Event, dem "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker",
startet der ORF auch am 1. Jänner 2014 traditionell in das neue
Programmjahr: Österreichs musikalischen Gruß an die Welt, der diesmal
von knapp 100 Ländern rund um den Erdball übernommen wird, erklingt
live um 11.15 Uhr in ORF 2 sowie in Ö1. Zur Einstimmung auf das
Konzert der Konzerte, des zum zweiten Mal von Daniel Barenboim
geleitet wird, bringt ORF 2 am Neujahrstag das Dirigentenporträt
"Wege zur Musik mit Daniel Barenboim" (9.55 Uhr) sowie die
Dokumentation "Goldene Klänge - Der Musikverein Wien" von Felix
Breisach (10.30 Uhr). Der ebenfalls von Breisach gestaltete Film zur
Konzertpause - "Backstage - Das Neujahrskonzert 2014" - ist für ca.
11.50 Uhr geplant. Das Konzert endet um ca. 13.45 Uhr. Die
ORF-"matinee" am Neujahrstag beginnt bereits um 9.05 Uhr mit der
Dokumentation "Der Mehlspeis-Adel" von Maria M. Koller - ein
filmischer Hochgenuss mit kulturhistorischen Zutaten.
Die Sendungen in chronologischer Reihenfolge:
"Der Mehlspeis-Adel" (9.05 Uhr)
Der erste Fernsehtag des neuen Jahres beginnt in ORF 2 ganz
kulinarisch mit himmlischen Leckereien, denen Maria Koller in ihrer
Dokumentation über den "Mehlspeis-Adel" filmisch eine Krone aufsetzt.
Naschkatzen und solche, die es noch werden wollen, werden hierzulande
bestens bedient - die hohe Kunst der Wiener Mehlspeisküche feiert
gerade in den Tagen um Silvester Hochsaison für Touristen aus aller
Welt. Nirgendwo sonst kommt die Sinnlichkeit und Genussfreudigkeit
der Österreicherinnen und Österreicher besser zum Ausdruck als in
ihrer reichen Mehlspeisen-Kultur.
"Wege zur Musik mit Daniel Barenboim" (9.55 Uhr)
Kaum ein anderer Musiker der Gegenwart schafft es die Entstehung und
Bedeutung von Musik so begeisternd und anschaulich zu vermitteln, wie
Daniel Barenboim. Kurz bevor er beim nachfolgenden Neujahrskonzert
der Wiener Philharmoniker zum Taktstock greift, zeigt ein Porträt die
Welt des charismatischen Dirigenten, der das zeitgenössische
Musikgeschehen auf vielseitige Art und Weise prägt. Ob als
Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden und der
Staatskapelle Berlin, als Musikdirektor der Mailänder Scala oder als
Pianist: Barenboims Auftritte stehen für höchsten künstlerischen
Anspruch. Als Leiter des West-Eastern Divan Orchestra ist er zudem
eine gewichtige Stimme im Friedensprozess zwischen Israel und
Palästina. Nicht nur die Präsentation klassischer Musik als Dirigent
und Pianist liegt ihm am Herzen, sondern auch die Vermittlung ihrer
Bedeutung und Entstehung besonders für junge Menschen.
Im Film "Wege zur Musik mit Daniel Barenboim" hat Regisseur Paul
Smaczny den Maestro zwei Jahre lang auf seinen Reisen begleitet - bei
den Workshops in Pilas bei Sevilla, in denen er mit den Mitgliedern
des West-Eastern Divan Orchestra (dessen Leiter er ist) seinen
Beethoven-Zyklus erarbeitet hat, und nach Kairo, wo der Maestro
erstmals mit Musikern des Cairo Symphony Orchestra zusammengearbeitet
hat. Den Szenen zwischen Proben, Konzerten und schwierigen
Grenzübergängen werden im Film Interviews mit Persönlichkeiten aus
Musik und Politik gegenübergestellt, darunter Joschka Fischer und
Pierre Boulez. Sie sprechen offen und kritisch über die Wirkung und
Möglichkeiten der Musik. Schlüsselpunkt ist auch hier die Art der
Kommunikation von Menschen mit unterschiedlicher Weltsicht.
"Goldene Klänge - Der Musikverein Wien" (10.30 Uhr)
Musikvereine gibt es viele. Den Musikverein, das "Gebäude der
Gesellschaft der Musikfreunde" - so der offizielle Titel, gibt es nur
einmal. Musikfreundinnen und -freunde auf der ganzen Welt kennen ihn
als Zentrum des internationalen Konzertlebens. Der Film von Felix
Breisach führt durch den von Theophil Hansen errichteten Prachtbau,
der am 6. Jänner 1870 eröffnet wurde. So liegt zum Beispiel unter dem
Dach des Musikvereins das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde,
das mit seinen Schätzen zu einer der fünf größten und wichtigsten
Musiksammlungen der Welt gehört. Die Bedeutung des Hauses wird
unterstrichen durch zahlreiche Interviews, u. a. mit internationalen
Künstlerinnen und Künstlern und natürlich den Wiener Philharmonikern,
die den Musikverein als ihre Heimstätte betrachten.
"Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker" (11.15 Uhr)
Live um 11.15 in ORF 2 und Ö1 überträgt der ORF aus dem Goldenen Saal
des Wiener Musikvereins das "Neujahrskonzert der Wiener
Philharmoniker 2014" (Wiederholung: am 1. Jänner um 20.15 Uhr in ORF
III Kultur und Information, am 6. Jänner um 10.00 Uhr in ORF 2, am 4.
Jänner um 20.15 Uhr in 3sat). Neben Kompositionen der Strauß-Familie
werden u. a. auch Werke von Joseph Lanner und des Jahresregenten
2014, Richard Strauss, erklingen. ORF 2 präsentiert das Konzert, das
nach seinem erfolgreichen Einstand 2009 zum zweiten Mal von Maestro
Daniel Barenboim geleitet wird, wieder in bester
High-Definition-Qualität und in Dolby Digital 5.1., diesmal
übertragen von 16 Kameras. Für die Bildregie der bisher 56.
ORF-Übertragung des weltweit erfolgreichsten Klassik-Events zeichnet
erstmals Michael Beyer verantwortlich, der bisher u. a. schon beim
"Sommernachtskonzert" der Wiener Philharmoniker sowie mehrfach bei
den Neujahrskonzertballetten für brillante ORF-Bilder sorgte. Die
beiden Balletteinlagen zum diesjährigen Konzert -der Walzer "Die
Romantiker" von Joseph Lanner und die Polka "Pizzicati" aus dem
Ballett "Sylvia" von Léo Delibes - wurden unter seiner Regie bereits
im September aufgezeichnet. Darüber hinaus steuert der ORF eine
überraschende Live-Darbietung des "Donauwalzers" bei: Die beiden
österreichischen Weltklasse-Profitänzer Kathrin Menzinger und Vadim
Garbuzov werden mit einer kunstvollen Variante des Wienerischsten
aller Gesellschaftstänze elegant durch den Musikverein schweben.
Durch das Programm der ORF-Konzertübertragung führt wieder Barbara
Rett.
Der ORF-Film zur Pause: "Backstage - Das Neujahrskonzert 2014" (ca.
11.50 Uhr)
Der traditionelle ORF-Film in der Konzertpause kommt diesmal von
Felix Breisach: Unter dem bezeichnenden Titel "Backstage - Das
Neujahrskonzert 2014" wirft der Filmemacher einen Blick hinter die
Kulissen des weltberühmten Kulturereignisses. Über fast ein Jahr
erstrecken sich die Vorbereitungen dazu: Breisach verfolgt mit der
Kamera u. a. die Arbeit an den außergewöhnlichen Kostümkreationen des
Hauses Westwood, die ersten Proben des Orchesters sowie die
Produktion der beiden von Ashley Page choreographierten Tanzeinlagen
im prunkvollen Stadtpalais Liechtenstein. Der Film zeigt den enormen
Einsatz der ORF-Technik und auch den großen Arbeitsaufwand, der nötig
ist, um den Musikverein mit der Blumenpracht zu schmücken. Die rund
25-minütige Produktion ist ganz aktuell und wird daher erst letzter
Minute vor der Live-Übertragung des "Neujahrskonzerts der Wiener
Philharmoniker" fertiggestellt.
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