- 30.12.2013, 10:35:36
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Bank Austria überlegt Entwicklung einer Sub-Brand
Wien (OTS) - "Das Kundenverhalten hat sich radikal geändert, was die
Branche lange Zeit nicht wahrnehmen wollte. Wenn man dies nicht
erkennt und danach handelt, wird man kein Geschäft mehr machen, schon
gar nicht als Hausbank", schätzt Bank-Austria-CEO Willibald Cernko
laut einem Interview in der GEWINN-Jänner-Ausgabe die derzeitige Lage
im Bankensektor ein. Anders als früher ist "die Wechselbereitschaft
der Kunden dramatisch gestiegen und liegt bereits bei 20 Prozent,
also rund 1,6 Millionen Kunden", so Cernko.
Als Gegenmaßnahmen setzt die Bank Austria bekanntlich auf den
raschen Ausbau von Online- und mobile-Banking-Angeboten (Stichwort
"SmartBanking"), schließt Filialen, auch über 800 Mitarbeiter müssen
in den nächsten beiden Jahren gehen. Bis 2020 soll die Bank eine
"Universalbank mit zwei zugespitzten Ausprägungen sein: der Basisbank
und der Beraterbank", so Cernko. Erstere bedeutet extrem harter,
automatisierter Wettbewerb bei allen Produkte und Dienstleistungen
rund ums Konto (Zahlungsverkehr, Konsumkredit, Sparen etc.). Im
Interview antwortet Cernko auf die Frage ob er an eine
Zwei-Marken-Strategie denkt: "Nein, eventuell an eine Sub-Brand, aber
dafür ist die Zeit noch nicht reif."
Mehr darüber lesen Sie in der neuen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins
GEWINN.
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