Causa Begas: Simandl soll laut Ermittlern 22,5 Millionen Euro angehäuft haben

Vermögenswerte sollen zu erheblichen Teilen "aus Erlösen von Straftaten" stammen.

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe, dass die Einnahmen des früheren Begas-Chefs Rudolf Simandl laut den Ermittlern zwischen 1970 und 2012 einen "Gesamtbetrag von Einkünften von 22.550.432,79 Euro" betragen sollen.

Zitat aus dem Ermittlungsakt: "Jedenfalls besteht der Verdacht, dass das Ausmaß der (...) Vermögensguthaben jenes der festgestellten behaupteten Einnahmen erheblich übersteigt und die darüber hinausgehenden Vermögenswerte aus Erlösen von Straftaten finanziert wurden."

Ausschlaggebend für den Durchbruch bei den Ermittlungen war, dass Liechtenstein umfangreiche Daten über Simandls Liechtensteiner Stiftungen namens Nonac und Janira übermittelt hat, wodurch nun nachvollziehbar wird, woher welches Geld stammt und wohin es geflossen ist.

Vor zwei Wochen fanden in diesem Zusammenhang auch Hausdurchsuchungen in den Wohn- und Geschäftsräumen eines Versicherungsmaklers statt. Der Mann steht im Verdacht der falschen Zeugenaussage im Zusammenhang mit Finanzgeschäften der Begas.

Zudem durchleuchten die Ermittler nun auch die regen Bautätigkeiten der Begas, da der Verdacht besteht, dass es Zusammenhänge mit privaten Bautätigkeiten Simandls geben soll.

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