• 30.12.2013, 07:00:33
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Causa Begas: Simandl soll laut Ermittlern 22,5 Millionen Euro angehäuft haben

Vermögenswerte sollen zu erheblichen Teilen "aus Erlösen von Straftaten" stammen.

Utl.: Vermögenswerte sollen zu erheblichen Teilen "aus Erlösen von
Straftaten" stammen. =

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Montag erscheinenden Ausgabe, dass die Einnahmen des früheren
Begas-Chefs Rudolf Simandl laut den Ermittlern zwischen 1970 und 2012
einen "Gesamtbetrag von Einkünften von 22.550.432,79 Euro" betragen
sollen.

Zitat aus dem Ermittlungsakt: "Jedenfalls besteht der Verdacht,
dass das Ausmaß der (...) Vermögensguthaben jenes der festgestellten
behaupteten Einnahmen erheblich übersteigt und die darüber
hinausgehenden Vermögenswerte aus Erlösen von Straftaten finanziert
wurden."

Ausschlaggebend für den Durchbruch bei den Ermittlungen war, dass
Liechtenstein umfangreiche Daten über Simandls Liechtensteiner
Stiftungen namens Nonac und Janira übermittelt hat, wodurch nun
nachvollziehbar wird, woher welches Geld stammt und wohin es
geflossen ist.

Vor zwei Wochen fanden in diesem Zusammenhang auch
Hausdurchsuchungen in den Wohn- und Geschäftsräumen eines
Versicherungsmaklers statt. Der Mann steht im Verdacht der falschen
Zeugenaussage im Zusammenhang mit Finanzgeschäften der Begas.

Zudem durchleuchten die Ermittler nun auch die regen
Bautätigkeiten der Begas, da der Verdacht besteht, dass es
Zusammenhänge mit privaten Bautätigkeiten Simandls geben soll.

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