- 20.12.2013, 13:23:11
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MediaWatch-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?
Jahresranking im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann, Spindelegger, Stronach vorne
Utl.: Jahresranking im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der
österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann,
Spindelegger, Stronach vorne =
Wien (OTS) - Die stärkste Medienpräsenz des Jahres 2013 verzeichnete
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Zu den wichtigen Themen zählten
die Haftungen für die notverstaatliche Hypo Alpe Adria, die
Verlängerung der Bankenabgabe über 2017 hinaus. Beim EU-Gipfel der
Staats- und Regierungschefs im Mai, versuchte Faymann Österreichs
Image als Steueroase zu korrigieren und stimmte dem automatischen
Datenaustausch mit den Steuerbehörden in der EU zu. Im November wurde
das Verfahren gegen Faymann und Staatssekretär Josef Ostermayer
(SPÖ), in der sogenannten Inseratenaffäre, eingestellt.
Nach den Nationalratswahlen am 29. September wurde Bundeskanzler
Faymann als Chef der stimmenstärksten Partei von Bundespräsident
Heinz Fischer zur Bildung einer Regierung beauftragt und begann
Anfang Oktober mit den Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP unter
Vizekanzler Michael Spindelegger.
Auf dem zweiten Platz im Jahresranking 2013 liegt Vizekanzler
Michael Spindelegger (ÖVP), der nach seiner Tätigkeit als
Außenminister nun das Finanzministerium innehat. Umfangreiche
Medienresonanz fand Spindeleggers TV-Debatte mit FPÖ-Chef
Heinz-Christian Strache, die von allen TV-Duellen im ORF die höchste
Einschaltquote mit 841.000 Zusehern erzielte.
Für den Abzug von Österreichs UNO-Soldaten von den Golanhöhen in
Syrien erntete Außenminister Spindelegger internationale Kritik.
Innenpolitisch kritisiert wurde Spindeleggers Vorgehen bei den
Verhandlungen zum neuen Lehrerdienstrecht. Spindelegger und
Bundeskanzler Werner Faymann schickten nach 33 Verhandlungsrunden den
Gesetzesentwurf ohne Zustimmung der Interessensvertreter in die
Begutachtung.
Frank Stronach lag im Jahresranking auf Platz drei. Ihm gelang mit
seiner Partei (Team Stronach) im September der Einzug in den
Nationalrat. Nach parteiinternen Turbulenzen forderte Stronach von
seinen Landesparteien zehn Millionen Euro seines Darlehens zurück, im
Zuge dessen setzte die Parteispitze unter Stronach und
Bundesparteiobfrau Kathrin Nachbaur in mehreren Bundesländern neue
Parteivorstände ein.
Es gibt Spekulationen, dass Stronach mit Beginn 2014 aus dem
Parlament wieder ausscheiden, alle seine politischen Funktionen
niederlegen und nach Kanada zurückkehren wird.
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