Aktuelles Mietpreisbarometer ist nicht aktuell

Mieten in Wien stagnieren bzw. sinken seit Jahresbeginn teilweise sogar, Mietpreisbarometer vergleicht alte Daten vom 1. Quartal 2012 mit dem 1. Quartal 2013

Wien (OTS) - Leider dient das aktuell publizierte Mietpreisbarometer lediglich zur Verunsicherung von Mietern, Politikern und Journalisten. Michael Pisecky, Obmann der Fachgruppe Wien der Immobilientreuhänder: "Es handelt sich dabei um einen Vergleich von 1. Quartal 2012 mit dem 1. Quartal 2013. Diese Werte sind nicht mehr aktuell. Andere Portale haben bereits neuere Daten veröffentlicht und sind zu einem Ergebnis gekommen, dass z.B. im 1. Halbjahr 2013 die Mieten in Wien stagnieren bzw. in manchen Bezirken sogar sinken! Diese Situation ist auch deutlich anhand den Preisen in den Portalen erkennbar."

Des Weiteren entsprechen die Preise auf online-Portalen nicht den tatsächlichen Mietpreisen. Günstige Mietwohnungen, wie z.B. in Gründerzeithäusern erscheinen oft gar nicht auf online-Portalen und finden sich daher gar nicht in der Statistik. Zumeist sind es eher Wohnungen mit höheren Mieten, die auf diesen kostenpflichtigen Portalen angeboten werden. Zusätzlich muss erwähnt werden, dass es sich bei den angegebenen Mietenpreisen nur um die Preise bei Neuvermietungen handelt. Bestehende Mietverträge sind im Barometer nicht inkludiert.

Pisecky abschließend: "Nichtsdestotrotz leidet Wien unter Wohnungsknappheit. Die starke Zuwanderung von über 20.000 Menschen jährlich macht es nötig, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um mehr Wohnraum zu schaffen. Dazu zählt auch die Aufstockung von Gemeindebauten durch private Bauträger. Nur so ist es möglich in Wien langfristig den Wohnungsmarkt stabil zu halten!"

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