Petra Bodisch aus Lassee erhält heute AUVA-Pflegepreis NÖ 2013

Ehrung mit LR Mag. Schwarz, Dir. Mag. Lackenbauer im Landhaus, St. Pölten

Wien (OTS) - Der Versuch, seinen jüngeren Bruder zu retten, der auf einer Eisfläche eingebrochen war und im eiskalten Wasser zu ertrinken drohte, kostete Christopher Bodisch im Jänner 2004 fast selbst das Leben. Die Folgen veränderten sein Schicksal: der lange Sauerstoffmangel unter Wasser führte zu einer so schweren Schädigung des Gehirns, dass er ständig auf Hilfe angewiesen ist. Petra Bodisch trägt als Mutter nicht nur die Hauptlast der Pflege, sie versorgt dazu ihre zwei jüngeren Söhne, ihren berufstätigen Mann und den Haushalt in ihrem Haus in Lassee. Für die aufopfernde Art, mit der sie diese mehrfache Belastung nun schon fast zehn Jahre meistert, wurde ihr der AUVA-Pflegepreis Niederösterreich für 2013 zuerkannt.

Die Verleihung fand am Donnerstag, dem 19. Dezember um 10 Uhr im Leopoldsaal-Saal des St. Pöltener Landhauses statt. Soziallandesrätin Mag. Barbara Schwarz - in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll - und Mag. Friederike Lackenbauer, Direktorin der AUVA-Landesstelle Wien, bedankten sich und gratulierten. Vizepräsidentin Brigitte Adler, AKNÖ, und Dr. Franz Wiedersich, Direktor der Wirtschaftskammer NÖ, übergaben die Sachpreise: eine Woche Urlaub in einem Seminarhotel sowie ein Gutschein über 1.000 Euro. Der AUVA-Pflegepreis wird 2013 zum sechzehnten Mal für herausragendes Engagement in der Betreuung eines nach einem Arbeitsunfall schwerstverletzten Angehörigen in den eigenen vier Wänden vergeben.

Es gratulierten Familie und Freunde, DI Karl Grammanitsch, Bürgermeister von Lassee, Alfred Kermer, stellvertretender Direktor der AKNÖ, Manfred Schweizer, Obmann Verband der Querschnittgelähmten Österreich und Jurymitglieder.

Da Menschen, die bei Hilfseinsätzen einen Unfall haben, auch bei der AUVA versichert sind, hat die AUVA-Landesstelle Wien die Betreuung übernommen. Christopher ist in der höchsten Pflegestufe 7 und bekommt neben dem Pflegegeld Unfallrente und Invaliditätspension. Die Familie Bodisch wurde bisher mit diversen Zuschüssen, Therapiekosten, Rollstühlen und anderen Pflegehilfsmitteln versorgt.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000 Selbständige
sowie 1,4 Millionen Schüler, Studenten und Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr. Die Landesstelle Wien betreut in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42 Prozent der AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in den Wiener AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie 1.900 Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und Weißer Hof, Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

Rückfragen & Kontakt:

Gabriela Würth
Öffentlichkeitsarbeit der AUVA-Landesstelle Wien
Telefon mobil: 0676/33 24 879
E-Mail: gabriela.wuerth@auva.at
Web: www.auva.at/wien

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