• 18.12.2013, 10:35:23
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E-Mobilität: 100. Fahrzeug, 200. Ladestelle in der "Wiener Modellregion"

Positive Halbzeitbilanz - Domschitz, Ametsreiter, Kubik und Höbarth bei Übergabe

Utl.: Positive Halbzeitbilanz - Domschitz, Ametsreiter, Kubik und
Höbarth bei Übergabe =

Wien (OTS) - Seit Juli 2011 läuft das von den Wiener Stadtwerken
initiierte Forschungsprojekt "e-mobility on demand" in der "Wiener
Modellregion". Nun feierte das Projekt seine erfolgreiche
Halbzeitbilanz: Mit dem 100. E-Fahrzeug und der 200. E-Ladestelle,
die am Dienstag im Wiener Arsenal an A1 offiziell übergeben wurden,
liegt man beim Projektziel leicht "über Plan". Wiener
Stadtwerke-Vorstandsdirektorin Gabriele Domschitz, A1-Generaldirektor
Hannes Ametsreiter, Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar
Höbarth und Gemeinderat Gerhard Kubik in Vertretung von
Öffi-Stadträtin Renate Brauner zeigten sich bei der Übergabe erfreut
über die Fortschritte und die im Projekt gesammelten Erfahrungen.

Das vom Fördergeber Klima- und Energiefonds gesteckte Ziel in der
Modellregion ist der Einsatz von zumindest 175 mehrspurigen
e-Fahrzeugen und 440 e-Ladepunkten. Der Einsatz von E-Autos wird
gefördert, sofern deren Nutzung zu einer klimafreundlichen,
zukunftsfähigen Mobilität in Wien beiträgt. Ein wichtiges Anliegen
ist die Abkehr von fossilen Treibstoffen hin zur Elektromobilität,
allerdings ohne den Individualverkehr zu forcieren. Elektromobilität
soll keine Alternative zum Öffentlichen Verkehr sein, sondern seine
Ergänzung. Gemeinsam mit zahlreichen Konsortial- und
Forschungspartnern untersucht die zu den Wiener Stadtwerken gehörende
Neue Urbane Mobilität Wien Gmbh (NeuMo), wie dieses Ziel in
Kombination mit dem Öffi-Verkehr in Wien funktionieren kann.

Sehr positiv sieht Mobilitäts-Vorstand Gabriele Domschitz das
Zwischenergebnis: "Die Elektromobilität kann viel leisten für eine
zukunftsfähige Mobilität Wiens, die attraktiv für die WienerInnen und
Wiener, Fundament für die Wirtschaft und verantwortungsvoll gegenüber
Mensch und Umwelt sein muss. Wir setzen mit der Wiener Modellregion
kräftige Zeichen für den Wirtschaftsverkehr, für die Öffis, aber auch
für neue Moblilitätsservices." In eine ähnliche Kerbe schlägt A1-Chef
Hannes Ametsreiter: "Elektromobilität gehört zu den großen Umwelt-
und Innovationsthemen der Zukunft. A1 unterstützt die Verbreitung von
E-Mobilität auch mit dem Ausbau von Telefonzellen zu
Stromtankstellen. Smarte IKT Lösungen liefern dabei einen wichtigen
Beitrag zur Mobility und werden auch in Zukunft verstärkt für eine
verantwortungsvolle Steuerung der Energieressourcen zum Einsatz
kommen."

Geschäftsführer Ingmar Höbarth vom Förderpartner Klima- und
Energiefonds: "Mit smarten Mobilitätskonzepten, bei denen E-Mobilität
und öffentlicher Verkehr Hand in Hand gehen, wird Wien die
Herausforderungen einer wachsenden Metropole meistern und die Luft-
und Lebensqualität für seine EinwohnerInnen verbessern. Ein zentraler
Punkt dabei ist es, den Pendlerverkehr von und nach Wien elektrisch
zu gestalten - und zwar auf Basis Erneuerbarer Energien."

Gemeinderat Gerhard Kubik: "Wien ist nicht nur die Stadt der höchsten
Lebensqualität, sondern auch die der kurzen Wege. In der Kombination
von Öffis mit individueller E-Mobilität steckt viel Potenzial, um sie
noch kürzer zu machen."

Nach den nächsten Zielen des Projekts gefragt, findet
NeuMo-Geschäftsführer Michael Lichtenegger klare Worte: "Bis zur
Halbzeit hat das Projektteam der Wiener Modellregion mit viel
Engagement trotz verzögertem Markteintritt der E-Fahrzeuge schöne
Erfolge gefeiert. Wir erwarten schon im kommenden Jahr eine deutliche
Belebung des Marktes. Diesen frischen Schwung werden wir mitnehmen
bis zur Ziellinie im Herbst 2015."

Service:

Bild: Fotos von der Übergabe des 100. E-Fahrzeugs in der Wiener
Modellregion finden Sie unter
http://mediathek.wienenergie.at/pindownload/login.do?pin=9OCIT
Sollte der erste Link nicht gleich funktionieren, einfach den
PIN-Code 9OCIT selbst eingeben: http://mediathek.wienenergie.at/
Alle Fotoinformationen finden Sie im Downloadbereich (Quelle,
Copyright, Bild-Beschreibung).

Web: Alle Informationen zum Projekt finden Sie unter
http://www.wienermodellregion.at

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