Mitterlehner bei Amtsübergabe: Wissenschaft und Forschung stärken, neue Chancen ausloten

Wissenschaft und Grundlagenforschung gleichwertig mit Wirtschaft unter einem Dach - BM Mitterlehner will neuen Anspruch mit Leben erfüllen und lädt zur Zusammenarbeit ein

Wien (OTS/BMWFJ) - Dr. Reinhold Mitterlehner wurde am Montag von Bundespräsident Heinz Fischer als Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend angelobt und gleichzeitig mit den Agenden Wissenschaft und Forschung betraut. "Die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft in einem Ressort ist ein für Österreich neuer Anspruch, den wir jetzt mit Leben erfüllen müssen. Wir wollen neue Chancen ausloten und mögliche Synergiepotenziale in der angewandten Forschung nützen. Die Freiheit der Wissenschaft, die Unabhängigkeit der Grundlagenforschung und die Autonomie der Universitäten bleiben gewahrt. Das ist für mich selbstverständlich und daher sage ich es heute auch zum letzten Mal", sagte Mitterlehner bei der Amtsübergabe im Wissenschafts- und Forschungsministerium. Dabei dankte Mitterlehner dem scheidenden Bundesminister Karlheinz Töchterle und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die ausgezeichnete Arbeit der vergangenen Jahre. "Karlheinz Töchterle hat sich dank seiner Kompetenz und Expertise großen Respekt erworben. Dafür möchte ich ihm meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen", sagte Mitterlehner.

Mitterlehner will Wissenschaft und Grundlagenforschung gleichwertig mit der Wirtschaft unter ein Dach integrieren. "Ich lade alle Beteiligten zur Zusammenarbeit ein, um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich erfolgreich weiterzuentwickeln. Für uns steht dabei die Sache im Vordergrund", so Mitterlehner. "Mit der neuen Struktur wollen wir ein Zukunftsministerium etablieren, das Wissenschaft und Forschung in den Mittelpunkt stellt und Universitäten und Fachhochschulen stärkt", sagt Mitterlehner.

"Ein zentraler Vorteil liegt in der Abdeckung des gesamten Innovationszyklus von der unersetzlichen Grundlagenforschung bis zur Umsetzung am Markt", betont Mitterlehner. "Hinter den Strategien der Europäischen Union im globalen Wettbewerb wie zum Beispiel Horizon-2020 verbirgt sich genau dieselbe Idee", so Mitterlehner abschließend.

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