• 16.12.2013, 13:49:32
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Stadtwerketag: Kommunale Unternehmen diskutierten Zukunft der Daseinsvorsorge

Wien (OTS) - Der Verband kommunaler Unternehmen Österreichs (VKÖ) lud
am Donnerstag, den 12. Dezember 2013 gemeinsam mit den Wiener
Stadtwerken zum ersten VKÖ-Stadtwerketag. ManagerInnen kommunaler
Unternehmen trafen in den Räumlichkeiten der Wiener Stadtwerke in
TownTown auf EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Wirtschaft und
öffentlicher Verwaltung. Ziel der Tagung: Partnerschaften zu knüpfen
und gemeinsame Strategien zur Sicherung und Weiterentwicklung
kommunaler Daseinsvorsorge zu definieren. ExpertInnen aus Österreich
und Europa hielten Fachvorträge über strategische Kooperationen und
Ausrichtungsoptionen kommunaler Unternehmen. Unter anderem wirkten
Hannes Swoboda, Vorsitzender der S&D Fraktion im EU-Parlament in
Brüssel, Barbara Mulder-Bahovec, stv. Abteilungsleiterin für
Finanzierungen in Zentraleuropa der Europäischen Investitionsbank in
Luxemburg sowie Sibylle Summer vom Bundesministerium für Wirtschaft,
Familie und Jugend aktiv an der Tagung mit.

"Die Zukunft der Stadtwerke liegt in strategischen Partnerschaften.
Stadtwerke können sich nur gemeinsam den Herausforderungen eines
liberalisierten Marktes stellen, indem sie zusammen die
Rahmenbedingungen für kommunale Unternehmen aktiv mitgestalten. Wer
Politik in Europa und Österreich verändern möchte, braucht
internationale Netzwerke und starke Allianzen", betonte Gabriele
Domschitz, Präsidentin des VKÖ, in ihrer Eröffnungsrede. Im Rahmen
des Stadtwerketages erarbeiteten kommunale Unternehmen effiziente und
innovative Lösungen für die Zukunft. Ziel: weiterhin in die
Lebensqualität heutiger und zukünftiger Generationen in Österreichs
Städten und Gemeinden zu investieren. Von der Müllentsorgung über die
effiziente Energiebereitstellung, die Wasserversorgung oder den
öffentlichen Personennahverkehr bis zur Bestattung - Stadtwerke
nehmen ihren gesellschaftlichen Auftrag gewissenhaft wahr.

"Die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge muss auch auf
europäischer Ebene oberste Priorität haben und
Liberalisierungstendenzen müssen wir entschieden entgegentreten.
Gerade angesichts der wirtschaftlich schwierigen Situation muss
garantiert werden, dass allen Bürgerinnen und Bürgern ein
kostengünstiger und umfassender Zugang zu Leistungen der
Daseinsvorsorge ermöglicht wird", betonte Hannes Swoboda.

Rainer Plaßmann, ausgewiesener Daseinsvorsorgeexperte und
EU-Netzwerker der Stadtwerke Köln sieht Stadtwerke-Unternehmen als
"Inbegriff der Daseinsvorsorge". Stadtwerke tragen eine hohe
gesellschaftliche Verantwortung. Sie leisten aber auch einen sehr
wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung durch
Direktinvestitionen in die Realwirtschaft.

Unter dem Titel "Stadtwerke, quo vadis?" erläuterte Michael Wübbels,
stv. Geschäftsführer vom Verband kommunaler Unternehmen e.V., die
zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre aus Sicht deutscher
Stadtwerke. "Daseinsvorsorge in Zukunft, das heißt unternehmerische
Entwicklung im Sinne von Effizienz, Umweltverträglichkeit und
sozialer Verantwortung. Deshalb ist ein verstärktes Engagement
kommunaler Ver- und Entsorger im Bereich der Nachhaltigkeit,
insbesondere im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz,
Chance und Verpflichtung zugleich", so Wübbels.

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Über den VKÖ
Der VKÖ vertritt die Interessen österreichischer kommunaler
Unternehmen auf europäischer und nationaler Ebene. Der Verband
unterstützt die Mitgliedsunternehmen bei der Erfüllung ihres
kommunalen Versorgungsauftrages. Insbesondere Entwicklungen auf
europäischer Ebene erfordern frühzeitiges und nachhaltiges
politisches Engagement. Über ein effektives Netzwerk von Partnern aus
ganz Europa tritt der VKÖ für die Anliegen seiner Mitglieder ein. Der
VKÖ zählt 37 Mitgliedsunternehmen und operiert in enger Kooperation
mit dem Verband der Öffentlichen Wirtschaft Österreichs (VÖWG). Seit
2010 fungiert EU-Expertin Heidrun Maier-de Kruijff als
Geschäftsführerin beider Verbände.

Über die Wiener Stadtwerke Holding AG
Die Wiener Stadtwerke sind der bedeutendste
Infrastrukturdienstleister für den Großraum Wien. Als
Wirtschaftsmotor ist Österreichs größter kommunaler
Infrastrukturdienstleister mit drei Milliarden Euro Umsatz und rund
16.000 MitarbeiterInnen eine treibende Kraft für den
Wirtschaftsstandort Wien. Vier Milliarden Euro investieren die Wiener
Stadtwerke in den kommenden fünf Jahren in Wiens Infrastruktur. Damit
setzen sie wichtige Impulse für die Wiener Wirtschaft und schaffen
tausende Arbeitsplätze in der gesamten Region. Zum Konzern gehören
Wien Energie, Wiener Netze, Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen, Wipark
sowie Bestattung und Friedhöfe Wien.

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