• 16.12.2013, 11:12:37
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NÖGKK: Einigung über Tarifverträge mit Rettungsdiensten in Niederösterreich

Neuer Vertrag sichert Krankentransportleistungen für Patienten

Utl.: Neuer Vertrag sichert Krankentransportleistungen für Patienten =

St. Pölten (OTS) - Die neuen Tarifverträge sind unter Dach und Fach.
Die Einigung zwischen der NÖ Gebietskrankenkasse und Vertretern der
Rettungsorganisationen sichert Patientinnen und Patienten in
Niederösterreich Krankentransporte in der gewohnten Form und
Qualität. "Ich bin hoch erfreut, dass wir mit unseren
Verhandlungspartnern - dem Roten Kreuz und dem Arbeitersamariterbund
- eine Einigung erzielen konnten, die für alle Seiten tragbar ist",
freut sich der Obmann der NÖGKK, KR Gerhard Hutter.

Ausgang für die neuen Verhandlungen war die Kündigung des Vertrages
durch die Rettungsdienste mit 31. Dezember dieses Jahres. "Die Zeit
der Verunsicherung ist vorbei. Es bleibt alles beim Alten, und zu
Neujahr wird es zu keinen Problemen kommen", erklärt Hutter. "Für die
Patientinnen und Patienten ändert sich mit der neuen Vereinbarung
nichts. Die Rettungsorganisationen erhalten aber für ihre wertvolle
Arbeit künftig mehr Geld. Gleichzeitig gehen natürlich wir mit
unseren finanziellen Ressourcen, mit den Versichertengeldern sorgsam
um."

25,3 Millionen Euro Jahrespauschale für 2014

Die NÖGKK zahlt Rotem Kreuz und Arbeitersamariterbund für das Jahr
2014 eine Jahrespauschale von 25,3 Mio. Euro. Würden entgegen den
langjährigen Erwartungen die tatsächlich durchgeführten Transporte
diesen Fixbetrag übersteigen, würden diese Mehrtransporte mit jeweils
80 Prozent des bestehenden Tarifs zusätzlich zur Pauschale honoriert.
Der Vertrag sieht dabei ein weiteres maximales Plus von mehr als
800.000 Euro vor.

Damit beschreitet die NÖGKK gemeinsam mit den Rettungsorganisationen
einen neuen Weg, der in dieser Form bis dato in keinem anderen
Bundesland ausprobiert wurde: Durch das innovative Bezahlungssystem
erhöht sich die Kalkulierbarkeit und damit Sicherheit für die
Organisationen, weil die Einkünfte nicht nur von der Anzahl der
Fahrten abhängig sind.

Vertrag zum Wohle von Patienten und Rettern

"Unsere Vertragspartner, die mit vielen freiwilligen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern wichtige Arbeit für Niederösterreich leisten,
erhalten eine deutlich höhere Pauschale für ihre wertvollen
Dienstleistungen und können das Geschäftsjahr sicher planen. Unsere
Einigung sichert damit die Krankentransporte im ganzen Bundesland",
sagt Hutter. "Es handelt sich um einen wichtigen Kompromiss für unser
Land. Damit ist allen geholfen: Nicht zuletzt den Patientinnen und
Patienten, die diese Dienste dringend brauchen! Die Interessen
unserer Versicherten und ihrer anspruchsberechtigten Angehörigen
müssen wir als Krankenversicherungsträger immer im Auge haben."
Allerdings ist die Krankenkasse nicht der alleinige Zahler im
Rettungswesen, ganz im Gegenteil: Die gesetzliche Zuständigkeit liegt
beim Land und den Gemeinden. NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek:
"Mit diesem Abschluss haben wir einen großen Schritt auf die
Organisationen zu gemacht, als Sozialversicherung tragen wir damit
mehr als 60 Prozent der Gesamtkosten. Wir würden es begrüßen, wenn
sich die anderen Finanzierungspartner unserem Engagement
anschließen."

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