- 16.12.2013, 09:53:01
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Rechenzentrum der Stadt Wien nach eco Datacenter Star Audit 3.0 zertifiziert
Erstes österreichisches Rechenzentrum mit höchster Auszeichnung für Betriebssicherheit
Utl.: Erstes österreichisches Rechenzentrum mit höchster
Auszeichnung für Betriebssicherheit =
Wien (OTS) - Das neue Rechenzentrum der Stadt Wien in STAR22 auf den
ehemaligen Waagner-Biro-Gründen in der Donaustadt erfüllt die
höchsten Kriterien für Betriebssicherheit nach dem Datacenter Star
Audit 3.0 des eco Verbands der Deutschen Internetwirtschaft. Es hat
als erstes Rechenzentrum in Österreich fünf von fünf möglichen
Sternen und zusätzlich den grünen Stern für Energieeffizienz
erhalten, was den eigenen, hohen Qualitätsanspruch bestätigt.
Das Rechenzentrum ist Teil des Bürokomplexes STAR22, der von einer
Projektgesellschaft der Wien Holding gemeinsam mit Partnerunternehmen
realisiert wurde. Genutzt wird es von der MA 14, der IKT-Abteilung
des Magistrats der Stadt Wien, die hier ihr Data-Center auf dem
neuesten Stand der Technik mit hoher Leistung, Sicherheit und
Verfügbarkeit betreibt.
Effizient und sicher
Die Bündelung der Kräfte, Ressourcen und Infrastruktur an einem
zentralen Standort bringt viele Vorteile: Durch die Auflösung
kleinerer, ökonomisch und ökologisch unrentabler Rechenzentren
reduziert sich der Aufwand für Betreuung und Wartung. Die Rechner
lassen sich besser schützen und weitaus wirksamer kühlen. Das spart
Energie, auch dank des Einsatzes besonders innovativer Konzepte und
Technologien. So wird etwa die Klimaanlage nicht nur mit Strom
kühlen, wie früher üblich, sondern auch die Außenluft nutzen; in der
kalten Jahreszeit lässt sich damit nochmals eine Menge Energie
sparen. Um nicht wertvolles Trinkwasser zu verdampfen, verwendet die
Klimaanlage lokales Grundwasser. Der schonende Umgang mit Ressourcen
stand bereits am Beginn der Planungen des neuen Rechenzentrums im
Fokus.
Die hochverfügbare Anlage erreicht eine noch höhere
Ausfallssicherheit als bisher. Alle Kabel und Rohre sind doppelt
angelegt, sodass ein Leitungsschaden den Betrieb nicht stören kann.
Die Lage in Stadlau hat es außerdem ermöglicht, das Rechenzentrum
gegen Stromausfälle optimal abzusichern. Zwei Dieselgeneratoren,
jeder sechs Tonnen schwer, gespeist aus einem Öltank mit 60.000
Litern, können 72 Stunden lang Strom liefern - was im
innerstädtischen Bereich undenkbar wäre.
Umgesetzt wurde das Projekt von der speziell zu diesem Zweck
gegründeten "Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH", einem Unternehmen
der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung. Das neue
Rechenzentrum verfügt über die notwendigen Kapazitäten für die
kommenden 20 bis 30 Jahren und kann bei laufendem Betrieb mit den
Entwicklungen auf dem IT-Sektor mitwachsen.
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