- 14.12.2013, 18:00:32
- /
- OTS0034 OTW0034
KURIER: Kanzler will weiter für Vermögenssteuer kämpfen, für Vizekanzler ist Nulldefizit "das Wichtigste"
Regierungsspitze im KURIER-Interview: Faymann und Spindelegger verteidigen Koalitionspakt
Utl.: Regierungsspitze im KURIER-Interview: Faymann und Spindelegger
verteidigen Koalitionspakt =
Wien (OTS) - Für den künftigen ÖVP-Finanzminister Michael
Spindelegger ist "das Nulldefizit das Wichtigste für die Republik",
sagt er im Interview für den KURIER AM SONNTAG. Ziel ist es, 2016 das
strukturelle Nulldefizit zu erreichen und zu halten. Für ihn wäre das
"ein großer Wurf" für den man auch "Opfer bringen muss", sagt der
Vizekanzler. Dezidiert erteilt er der Erbschaftssteuer eine Absage.
"Was man sich erarbeitet hat, soll nicht doppelt versteuert werden."
Bundeskanzler Werner Faymann verteidigt sich im KURIER-Interview,
dass "die Vermögenssteuer kein Wahlversprechen war", jetzt gebe es
"absichtlich eine falsche Verwendung dieses Begriffes". Der Kanzler
"verspricht, sich auch in Zukunft für vermögensbezogene Steuern
einzusetzen". Faymann betont, dass Vermögen in Österreich ungleich
verteilt seien. "Ja, die Kluft ist größer geworden." Die Kritik am
Regierungsprogramm findet er schlicht "unfair". Lobende Worte gibt es
für den designierten Justizminister Wolfgang Brandstetter. "Er ist
hoch kompetent, vom Fach und persönlich integer."
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PKU






