• 13.12.2013, 14:52:26
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FSG-Katzian: Kein industrieller Kahlschlag bei ArbeitnehmerInnen - wichtige gewerkschaftliche Forderungen durchgesetzt!

Verteilungsgerechtigkeit bleibt auf der Agenda

Utl.: Verteilungsgerechtigkeit bleibt auf der Agenda =

Wien (OTS/FSG) - "Wir werden das Regierungsprogramm natürlich einer
exakten, ausführlichen Analyse mit dem Augenmerk auf die Anliegen der
ArbeitnehmerInnen unterziehen, aber so viel lässt sich schon jetzt
sagen: In diesem Programm gibt es eine Reihe von Themen und
langjährigen gewerkschaftlichen Forderungen, bei denen wir uns
durchgesetzt haben", nennt Wolfgang Katzian, Vorsitzender der
Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) beispielsweise den
Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, das Bonus-Malus-System zur
Steigerung der Beschäftigtenquote älterer ArbeitnehmerInnen oder die
Einschränkung unfairer Arbeitsvertragsklauseln und mehr Transparenz
bei All In-Verträgen. "Durch vereinbarte Maßnahmen zum Urlaub wird
die 6. Urlaubswoche wieder vermehrt erreichbar. Erstmals wird im
Zusammenhang mit der Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters
nicht nur ein Monitoring des Pensionsantrittsalters, sondern auch ein
Monitoring der Erwerbsquote der über 55 jährigen gemacht. Damit ist
klar gestellt, dass es für einen längeren Verbleib im Erwerbsleben
auch die entsprechenden Arbeitsplätze geben muss", erklärt Katzian.

"Viele Ideen wurden in den vergangenen Wochen von
Industriellenvereinigung und Co. auch öffentlich diskutiert, es ist
gelungen, das meiste davon abzuwenden: So wird es beispielsweise
keine großzügigen Steuergeschenke für Unternehmen, keine vorzeitige
Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters und auch keine Senkung der
Krankenversicherungsbeiträge oder eine automatisierte Anhebung des
gesetzlichen Pensionsalters geben. Auch mit ihren Forderungen nach
einer noch weitergehenden Flexibilisierung der Arbeitszeit, nach
Verschlechterungen bei der Kurzarbeit sowie bei der Absicherung
Arbeitsloser und Kranker haben sich die Vertreter der Wirtschaft
nicht durchgesetzt. Insgesamt ist es gelungen, eine Reihe von
ArbeitnehmerInnen-feindlichen Grausamkeiten abzuwehren", so Katzian
abschließend. "Auch wenn sich die Bundesregierung auf keinen
Zeitpunkt für eine Steuerreform festlegen will: Für uns
GewerkschafterInnen bleibt das Thema Verteilungsgerechtigkeit auf der
Agenda - ArbeitnehmerInnen müssen entlastet, große Vermögen belastet
werden, je früher desto besser!"

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