• 13.12.2013, 13:36:39
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Familienbund: Forderung nach eigenem Familienministerium erfüllt

Bedeutung von Familien in Österreich gestiegen

Utl.: Bedeutung von Familien in Österreich gestiegen =

Wien/St. Pölten (OTS) - "Mit einem eigenen Familienministerium, das
nicht mehr einem mächtigen Ressort untergeordnet ist, ist eine von
vielen wichtigen Forderungen aus dem Familienpolitischen Programm des
Österreichischen Familienbundes erfüllt worden", freut sich
Familienbund-Präsident Vbgm. Mag. Bernhard Baier, der betont, dass
damit die Bedeutung von "Familie" in Österreich wesentlich angehoben
wird. "Wir werden in den nächsten Tagen das Gespräch mit der neuen
Familienministerin, MMag. Dr. Sophie Karmasin, suchen, um unsere
Anliegen und Forderungen im Sinne einer guten Familienpolitik in
Österreich darzulegen."

Der Einsatz des Familienbundes in den letzten Wochen hat sich
gelohnt, es ist gelungen, eine finanzielle Besserstellung der
Familien zu erreichen, einerseits durch ein weiteres beitragsfreies
Kindergartenjahr, andererseits durch die Erhöhung der
Familienleistungen (die umgehend und künftig valorisiert erfolgen
muss) und bessere steuerliche Berücksichtigung der Familienkosten.

"Bei der angekündigten Expertengruppe zur Neugestaltung des
Kinderbetreuungsgeldes in Richtung eines Kinderbetreuungskontos und
bei der Prüfung der Einnahmen und Ausgaben des FLAF, müssen die im
Familienpolitischen Beirat vertretenen Familienorganisationen genauso
wie die Sozialpartner einbezogen werden", fordert Baier. "Sehr
kritisch sehen wir die Überlegung eine Verkürzung des Anspruchs auf
Elternteilzeit vorzunehmen. Das ist keineswegs im Sinne einer
Wahlfreiheit. Ein Papamonat ist zu befürworten, allerdings auf
freiwilliger Basis und zeitlich flexibler (Beispiel Belgien)."

2014 ist das internationale Jahr der Familie und damit ein guter
Zeitpunkt die Weichen richtig zu stellen. Die Karenz muss neu
geordnet werden, eine flexible Gestaltung über das Kleinstkindalter
hinaus ist ein Gebot der Zeit und um zu gewährleisten, dass die
Familieninteressen nachhaltig zu den obersten Prioritäten einer
Bundesregierung gehören, muss eine gesetzliche Bundesvertretung der
Familien installiert werden", fasst Bernhard Baier zusammen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FAM

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