Familienbund: Forderung nach eigenem Familienministerium erfüllt

Bedeutung von Familien in Österreich gestiegen

Wien/St. Pölten (OTS) - "Mit einem eigenen Familienministerium, das nicht mehr einem mächtigen Ressort untergeordnet ist, ist eine von vielen wichtigen Forderungen aus dem Familienpolitischen Programm des Österreichischen Familienbundes erfüllt worden", freut sich Familienbund-Präsident Vbgm. Mag. Bernhard Baier, der betont, dass damit die Bedeutung von "Familie" in Österreich wesentlich angehoben wird. "Wir werden in den nächsten Tagen das Gespräch mit der neuen Familienministerin, MMag. Dr. Sophie Karmasin, suchen, um unsere Anliegen und Forderungen im Sinne einer guten Familienpolitik in Österreich darzulegen."

Der Einsatz des Familienbundes in den letzten Wochen hat sich gelohnt, es ist gelungen, eine finanzielle Besserstellung der Familien zu erreichen, einerseits durch ein weiteres beitragsfreies Kindergartenjahr, andererseits durch die Erhöhung der Familienleistungen (die umgehend und künftig valorisiert erfolgen muss) und bessere steuerliche Berücksichtigung der Familienkosten.

"Bei der angekündigten Expertengruppe zur Neugestaltung des Kinderbetreuungsgeldes in Richtung eines Kinderbetreuungskontos und bei der Prüfung der Einnahmen und Ausgaben des FLAF, müssen die im Familienpolitischen Beirat vertretenen Familienorganisationen genauso wie die Sozialpartner einbezogen werden", fordert Baier. "Sehr kritisch sehen wir die Überlegung eine Verkürzung des Anspruchs auf Elternteilzeit vorzunehmen. Das ist keineswegs im Sinne einer Wahlfreiheit. Ein Papamonat ist zu befürworten, allerdings auf freiwilliger Basis und zeitlich flexibler (Beispiel Belgien)."

2014 ist das internationale Jahr der Familie und damit ein guter Zeitpunkt die Weichen richtig zu stellen. Die Karenz muss neu geordnet werden, eine flexible Gestaltung über das Kleinstkindalter hinaus ist ein Gebot der Zeit und um zu gewährleisten, dass die Familieninteressen nachhaltig zu den obersten Prioritäten einer Bundesregierung gehören, muss eine gesetzliche Bundesvertretung der Familien installiert werden", fasst Bernhard Baier zusammen.

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