- 13.12.2013, 12:47:07
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AUVA setzt klares Zeichen für Unfallverhütung
Budget beschlossen: 11 Prozent mehr für Prävention
Utl.: Budget beschlossen: 11 Prozent mehr für Prävention =
Wien (OTS) - Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA)
verstärkt ihren Schwerpunkt in der Unfallverhütung. Mit einer
Steigerung von mehr als 11,5 Prozent im Bereich der Prävention
verabschiedete die Generalversammlung Freitagvormittag das Budget für
das kommende Jahr 2014. Gesamt steigt das Budget des größten und rein
dienstgeberfinanzierten Sozialversicherungsträgers um etwa vier
Prozent.
Die AUVA baut damit ihren Schwerpunkt Unfallverhütung weiter aus.
Das Budget für die Sicherheitsberatungen für die Betriebe, eine
wichtige Unterstützung für die heimischen Unternehmen, steigt um fast
6 Prozent.
Ein anderer Schwerpunkt bildet nächstes Jahr das Thema
Handverletzungen. Etwa die Hälfte aller Arbeitsunfälle betreffen die
Hand. Lange betriebliche Ausfallszeiten sind die Folge solcher
Unfälle. Mit einer großangelegten Kampagne will die AUVA die Zahl
dieser Verletzungen im kommenden Jahr verringern.
"Das von uns beschlossene Budget zeigt einmal mehr: Die Beiträge,
die die Unternehmen für die AUVA zahlen, zahlen sich für unsere
Firmen aus", sagt Renate Römer, AUVA-Obfrau. "Neben der Haftpflicht
fließt vor allem in die Klein- und Mittelbetriebe ein großer Teil
über Service-Leistungen wieder zurück", so Römer.
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000
Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.
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