Univ.Prof. Danny Krausz zum Arbeitsprogramm der Österreichischen Bundesregierung:

Maßnahmenpaket für den Film- und Musikstandort Österreich positiv und ambitioniert!

Wien (OTS) - "Das Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung legt einen ambitionierten Zielkatalog zum Ausbau des Film- und Musikstandorts Österreich vor", so Univ.Prof. Danny Krausz, Obmann des Fachverbands der Film- und Musikindustrie.

Maßnahmen, wie die gesetzliche Abzeichnung des Film-/Fernsehabkommens, die gesetzliche Festschreibung von FISA, vor allem aber auch die medienpolitischen Aussagen zur Wertigkeit qualitativ hochwertiger österreichischer Programminhalte im ORF und dessen Quotierung, die Anhebung der Mittel des Fernsehfonds sowie das Bekenntnis zur Musikproduktions- und Verwertungsförderung und zum Kulturauftrag des ORF, auch was österreichische Musik betrifft, waren wesentlicher Bestandteil des Forderungskatalogs der Film- und Musikindustrie. Mit dem neuen Arbeitsprogramm der Bundesregierung werden diese Maßnahmen im Sinne einer nachhaltigen Stärkung des Standorts festgeschrieben.

Die nahe Zukunft soll zeigen, wie schnell dieser ambitionierte Maßnahmenplan umgesetzt wird.

Gespräche mit den Verantwortlichen, insbesondere mit dem nun für Kultur und Medien verantwortlichen Kanzleramtsminister Dr. Josef Ostermayer, dem für Urheberrecht zuständigen neuen Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner sind ehestmöglich anzustreben.

In diesem Zusammenhang dankt Univ.Prof. Danny Krausz der scheidenden Kulturministerin Dr. Claudia Schmied, die mit ihrem Engagement und sachlichen Zugang bei film- und musikpolitischen Agenden maßgeblich an der strukturellen Entwicklung der Film- und Musikindustrie der letzten Jahre beteiligt war. Univ.Prof. Danny Krausz stellt dazu fest: "Mit Bundesministerin Dr. Schmied verlässt eine verlässliche Partnerin die politische Bühne. Wir sind aber überzeugt, dass wir die auch in der Vergangenheit bewährte Zusammenarbeit mit Kanzleramtsminister Dr. Ostermayer fortsetzen werden können und den Weg, den Frau Bundesministerin Dr. Schmied vorgegeben hat, damit erfolgreich weiterführen werden können." Die Erfolge der österreichischen Filmindustrie - inklusive eines Oscars für Michael Haneke`s "Amour" - wären ohne eine strukturelle gesetzliche Basis der Filmförderung nicht möglich gewesen. Hier ist insbesondere die 2012 vorgenommene Erhöhung des Budgets des Österreichischen Filminstituts auf Euro 20 Mio. positiv zu erwähnen.

Die Filmförderung nun an die neuen Herausforderungen und das geänderte Medienumfeld anzupassen, ist eine der wesentlichen Herausforderungen der Zukunft. Dazu gehören neben einer nachhaltigen Absicherung des öffentlich/rechtlichen Rundfunks und transparenten, verpflichtenden Regeln des fairen Umgangs zwischen Rundfunk und der unabhängigen Film- und Musikproduktionswirtschaft, ein offensiver Zugang auf die neuen Verwertungspotentiale im Onlinebereich und eine Anpassung der urheberrechtlichen Regeln an die europarechtliche Judikatur und das digitale mediale Umfeld.

"Wir hoffen, dass die im Regierungsübereinkommen angekündigte nationale Strategie für geistiges Eigentum wohl auch endlich eine Antwort auf die ungelösten Fragen der Urheberrechtsabgaben bringen wird," so Univ.Prof. Danny Krausz, "Wir freuen uns auf die kommende gute Zusammenarbeit mit Kanzleramtsminister Dr. Ostermayer, dem neuen Justizminister Dr. Brandstetter und der weiteren Zusammenarbeit mit BM Dr. Mitterlehner und auf im positiven Sinne interessante und herausfordernde Jahre mit kultur- und medienpolitischen Weichenstellungen."

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Dr. Werner Müller
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