- 13.12.2013, 11:35:12
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Regierungsprogramm: ÖJC begrüßt, dass das Leistungsschutzrecht für Verlage im neuen Regierungsprogramm nicht vorgesehen ist
ÖJC-Präsident Fred Turnheim: "Presseförderung im klassischen Sinn ist sinnlos"
Utl.: ÖJC-Präsident Fred Turnheim: "Presseförderung im klassischen
Sinn ist sinnlos" =
Wien (OTS/ÖJC) - Der Österreichische Journalisten Club - ÖJC begrüßt,
dass die Regierungsparteien in ihrem Programm das
Leistungsschutzrecht nicht aufgenommen haben. "Dieses Körberlgeld für
Verlage und Verleger hätte nur dann einen Sinn, wenn auch die
Journalisten als Contentschöpfer etwas von dem neuen Einnahmekuchen
abbekommen hätten", so ÖJC-Präsident Fred Turnheim.
Völlig sinnlos ist, dass die Bundesregierung an der uralten Form der
Bundespresseförderung festhält. Besser sei hier, die vom ÖJC seit
Jahren geforderte Innovationsförderung. Für den ÖJC-Präsidenten ist
die "Presseförderung im klassischen Sinn sinnlos".
Erfreulich ist, dass die Medienagenden, wie vom ÖJC gefordert, von
einem Staatssekretariat nun in ein Ministerium wandern. Von diesem
und vom zuständigen Minister erwartet sich der ÖJC mehr Offenheit für
den Medienmarkt und eine stärke Unterstützung für junge Medienmacher
in allen Bereichen der Kommunikation. "Mit altem Denken wird man die
Zukunft in der Kommunikationsbranche nicht lösen können", so
Turnheim. Das gilt für alle Bereiche der Medien, unabhängig von ihren
Eigentümerstrukturen.
Eine der großen Aufgaben des neuen Bundesministeriums wird es sein,
die prekären Arbeitsverhältnisse in der Medienbranche und die
Zwangspensionierungen, besonders im öffentlich-rechtlichen ORF, zu
beenden und wieder für sichere Arbeitsplätze in den Medien zu sorgen.
Nur so, kann sichergestellt werden, dass es auch in Zukunft
österreichische Medien geben wird.
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